VIII.
Stifte, von denen die Ordenszngehörigt'eit unbekannt,oder deren Existenz unsicher ist.
190. Das HagcnmUnster zu Mainz.
Wagner hatte die Kirche dieses Namens, welche für diespätere Pfarrkirche 8. N«,ria. inwr .luäaLo» oder Oden-Münster gehalten wird, unter den Mainzer Klöstern aufge-führt. Es dürfte für diefe Annahme jedoch kein zureichenderGründ vorhanden fein '). Hc/i.
191. Chorherren vom Orden des heiligen Graues zuMainz.
Wagner hatte, gestützt auf den Namen der Iohanniter-Commendc zum h. Graue in Mainz angenommen, daß in diesemHofe früher eine Niederlassung des Ordens uom heiligenGrabe bestanden habe, wofür indesfen bis jetzt kein Grnndvorliegt, (HH.)
192. Die sog. Probstei zn Sauelschwauenheim. (<3e^.)
Die bekannte reiche Beuediktinerabtei St. Maximin beiTrier besaß seit Karolingerzciten einen bedeutenden Hof nebstder Kirche zu Sauerschwabeuheün, der ihr nach zeitweiserEntfremdung wiederholt von den Kaifern restituirt wurde.
Das Güterverzeichniß von St. Maximin aus dem An-fang des XIII. 8ayo. erwähnt die Kirche zu Snnpheim undden dortigen Grundbesitz').
' Vergl, Archiv für Hess. Gesch. :c. IX, 230 ff.
') Die fraglichen Urkunden sind in Band I u. II des Miltclrheinifchen
Urkundenbuchs »nt Hilfe des topoaraphifchcn Registers 8ud 8ua1>e-
iieim, 8naiiiißim leicht auffindbar.