Morwort.
Bereits im Jahre 1872 hatte der Ausschuß des historischenVereins für das Großherzogthum Hessen die Drucklegungdes ersten, im Jahre darauf erschienenen Bandes von WilhelmWagners vormaligen geistlichen Stiften in Hessen beschlossen.Er umfaßt nur die Provinzen Starrenburg und Oberhessen,seine Vorrede nimmt aber bereits auf das seit November1865 znr Veröffentlichung bereite Manuscrivt des zweiten,Nheinhessen behandelnden Bandes Rücksicht.
Inzwischen ist dieser überaus fleißige und fruchtbareForscher im Gebiete der heimischen Provinzialgeschichte nachlangem thätigen Leben verschieden ^). Einen Theil seinerManuscripte, darunter auch das der Rheinhessischen Stifte,hat er dem Großherzoglichen Haus- und Staatsarchive zuDarmstadt letztwillig zugewendet.
Im November 1876 beschloß der Ausschuß die Publicationder anderen Hälfte des Werkes, da ihm ein, das vorhandeneMaterial zusammenfassendes und als Grundlage weitererForschung dienendes Handbuch gerade für Nheiuhcsseu als
') Er stlllb llin 31. August !874 zu Nußdorf bei Dllimstadt. EinNekrolog erschien in den Qullrtnlblcittern d<ß historischen Vereinsfür dns Kroßh, Hessen (1874, Nr. 4. S, 64—66).
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