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108. Das Collegmistift ^u Zt. Nikolaus in Alzei.
Die dem h. Nikolaus geweihte Pfarr- und vormaligeStiftskirche liegt au einem der höchsten Punkte der Stadt.
Im Jahr 1074 beurkundet Grzbischof Sigfrid 1. vonMaiuz, daß der Graf Vertold uud dessen Gattin Hadewig,seine Blutsverwandte, ihm nnd seinem Stifte unter Anderemden Ort und die Kirche zu Alzei übergeben haben, um aufdereu Eigen, zu Ravengersburg, ein Kloster für Kanonikerzu grttuden, daß er den Grafen Vertold zum Vogte des Klostersbestellt, und selbst der Stiftuug die benaunten Zinsen zuSoberuheim Vlmena :c. geschenkt habe^); 1175 trat ProbstFriedrich von St. Stephan zn Mainz die ihm zustehendeInvestitur der Kirche zu Alzei seinem Stifte ab 2); 1189ertaufcht Erzbischof Conrad I. von Mainz von dem dasigenSt. Stephansstifte den Patronat der Kirche zn Alzei gegendasjenige der Kirchen zu Bretzenheim und Münsters;1479 bestätigt Papst Sixtus IV. auf die Bitte des Pfalz-grafen Philipp die Ueberweisung der Güter des KlostersHimmelgarten in der Vorstadt zu Alzei, Cisterz. Ordens, andie Pfarrkirche St. Nikolaus daselbst, uud deren Erhebung zueinem Collegiatstifte mit 1 Dekan, 8 Kanonikern und 9 Vi°
i) Vönmei-Vill, NßZßLw aioniepiLeopoi-uni Ng,^uulinßN8iuN '1°. I,16? Nr. 89. — Auch Winnner hat die für die Geschichte Alzeiswichtige Urkunde von 110? (Ztuinpf, Reichskanzlei II, Ni. 8022)übersehen, sok.
2) ^oanuiL N U. II, 521. «e/l.^
°) ttuäeu, 0oä. III. 853; ssoknni«, L. Hl. ll. 523. I,l. Nlrrtii.(l". März).