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2 (1878) Provinz Rheinhessen
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heil. Maria Magdalena und Kapitelsaal; 8. die Zcllcnwoh-nuug des Priors; ^.. 13. C'. IX u. s. w., die Zellen derMönche mit einem kleinen Bctzimmer, Gärtchcn u. s. w.;9. Speisesaal der Mönche; 10, Speisezimmer der Laien-brüder; 11. Speisezimmer für die Taglöhncr und Arbeits-leute; 12. Küche mit Nebenraumen; 13. äußere Küche uudWerkstätten; 14. Kellerei, Fremdenherberge, Nasirstube; 15.Bäckerei; 16. Küferei, daneben die große Scheuer; 17. Fisch-kasten; 18. Mühle; 19. Brauerei.

Bei der Kapelle 3 war der Kirchhof und daneben inMitten der Mönchswohnuugen ein Baumgarten. Am nörd-lichen Ende des Klosters lagen Weinberge mit Laubgängcn;längs des Rheines war ein großer Spaziergarten mit dreiFischteichen angelegt. H.^

Das Kloster der Keichclanffen zu Mainz.

Taf. VIII. Bergt. S. 213.

^Durch die Freundlichkeit des Herrn Garuisons'Bauiuspec-tors Reiumcmn wurde uns aus dem Planmaterial der kgl.Preußische« Fortification zu Mainz die Benutzung einer imJahre XII der Französischen Republik gefertigten großenAufnahme des ganzen Gebäudecomplexes ermöglicht. Wie-wohl dieselbe bereits eine Reihe von Veränderungen, wienamentlich die Anlage uon Backöfen an der östlichen Um-fassnngsmauer aufweist, und diesen Umgestaltungen bereitsandere in der kurfürstliche« Zeit uach Aushebung des Klostersvoraus gegangen waren, so erscheint dennoch der ganze Um-fang der alten Anlage und selbst diese in ihrem Kern nochdeutlich genug erkennbar, vor Allem die großartige Kirche,ehe sie das südliche Seitenschiff verlor. Dagegen dürftezwifchen dem Chorhaupt und den an der Nordseite gegen-überliegenden Gebunden ein Durchbruch gcgeu Osten erfolgtsein, der den alten Krcnzgang mit dem Couuent in einemseiner Flügel zerstörte; denn das zweite Quadrnm mit Hof