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2 (1878) Provinz Rheinhessen
Entstehung
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einander beißen, ornamental eingefaßt. Gegenstand und Aus-führung weifen auf hohes Alter, fo baß dieses Portal mitfeinem Bildwerk als Fränkisch bezeichnet und spätestens derKaroliugifchen Zeit zugeschrieben werden darf. Es ist offenbarein von einer alten Aulage herrührender Nest, der bei dem sehrspäten Umbau der Kirche erhalten wurde; doch ist der Ein-gang vermauert, so daß das Ganze blos um seines alter-thnmlichcn Werthes scheint bewahrt wurden zu sein').

An der Kirche die Inschriftli . I) . NI0L1'IV8 . ^.LL^8 «) . ^NDI?I«^VI^.^ . 1709.

Im Inncni ein sechseckiger Tausstein. spätgothisch, übersechsseitig abgeflachtem Sockel und kurzem ruudem Ständer,das birnförmige fchlichte Becken mit kantigem Schlnßprofil.

Ferner ein fpätgothischcs Sakramentshäuschen im Innerneiner Wandnische; über dem hübschen Eisengitter von gothi-schem Bogen mit Krabben nnd Kreuzblume umrahmt einVeronika-Bild Christi; zn Seiten der Bogen die Wappen vonHund von Saulheim uuo Ingelheim, Das Gauze mitZinnenkrönung abgeschlossen. <3.^

Widder spricht sich dahin aus, daß nach 143? eineeigene Probstci für einige Priester iu dem Abteihof errichtetworden fei, ihm ist Schaab nnd auch Wagner iu seinerTopographie und auch in dein Manuscript dieses Werkesgefolgt''); es scheinen jedoch dafür keinerlei zureichende Be-weisgründe vorhanden zu sein'").

193. Das CistelzienserinnenKloster zu Alienheim. 6e/i.

Am 13, April 1298 gab Bischof Emicho nnd der Archi-diakon feine Einwilligung zu dem von der Gräfinwittwe

') Correspondenzblatt 1876, S. 97.

«) d. h. von St. Maximin.

«) Widder, 1. r. III. S. 325; Schaab, Gesch. d. Stadt Mainz. Ill

S. 52U.'") Der Artikel ist hiernach unbearbeitet an seine jetzige Stelle ver-wiesen worden, sc/l.