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2 (1878) Provinz Rheinhessen
Entstehung
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St. Sevcrustage (29. Jan.) ohne Erlaubniß der Bruder-uieister ausbleibe und seinen Beitrag nicht schicke, der ver-falle der Bruderschaft in eine Strafe von 6 Pfennigen; beidem Ableben eines Mitgliedes folle dessen Begängniß in derSt. Katharinen- oder St. Sebasticmskirche zn Oppenheim,zu welcher Pfarrei dieses Mitglied gehöre, dessen Siebentenund Dreißigsten gefeiert nnd eine Kerze in die Bruderfchaftgegeben werden; Jedes Mitglied der Bruderfchaft folle zur Be-leuchtung des Altars und zu anderen Nothwendigkeiten jährlich6 Weißpfennige entrichten; jährlich werden 2 Vrudcrmeister,einer aus den Meistern der Weberzunft und einer aus denanderen Brüdern gewählt, welche über Ginnahme und Aus-gabe Rechnung zu stellen Habens; 1483 macht JohannesPhilippi, Minister des Ordens der Minoritcn-Vrüder, dies-seits des Gebirgs, die Schwestern und Brüder der Weber-Vruderfchaft, zu jEhren der Jungfrau Maria, des Beicht-vaters St. Franzisküs und des Bischofs und Beichtvaters St,Severus, zu Oppenheim errichtet, da er deren Liebe zu sei-nem Orden mit zeitlichen Gütern nicht vergelten kann, imLeben uud im Tode aller gnten Werke theilhaftig, fo wie,daß nach ihrem Ableben von feinen Brüdern für sie gebetetwerdet; 1502 ertheilt CardinalNeimund auf die Bitte desGuardians nnd Convcnts des Klosters der Minoriten-Brüderzu Oppeuheim, der in deren Kirche oder Kloster, zu Ehrender Iuugfrau Maria, der h. Auna und der hh. BeichtigerFranMus und Severus errichteten Bruderschaft von Män-nern und Frauen feine Bestätigung und giebt Allen, diejährlich die Ordnungen gehörig erfüllen, einen 100tägigenAblaß ').

!) Franck, Gesch. v. Oppenheim, Urk. Nr. 204. Dienst, nach St. Gallen

(21. Okt.), (der 'Anfang der Urk. fehlt).2) Franck, Gesch. v. Oppenheim, Urk Nr. 205 Geben in unserm

Conuente zu Oppenheim am andern Tage des Monats Dec.->) Franck, Gesch. von Oppenheim, Urk. Nr. 208. Geben zu Mentz,

am XIII. Tag des Meyen (13. Mai).