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2 (1878) Provinz Rheinhessen
Entstehung
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viermäßig, Kanne für 6 Albus und 10 Schillinge zum Ver-trinken entrichte, wovon ein Altrüßer die Hälfte gebe, derNeuanfgenommene ein Jahr lang der Knecht der Zunft feie,wovon er sich aber durch Einlage eines Guldens in dieBüchse zu unfer lieben Frauen Gcleuchte abkaufen könne,der Sohn oder die Tochter eines Meisters, die in Bingcngeboren sind, ebenfalls einen Gulden für das LiebfrauenGcleuchte, den Meistern 10 Schillinge Heller zum Vertrinken,so wie eine viermäßige Kanne geben, Niemand in die Znnftaufgcuommen werde, der nicht von ehrbarer Geburt sei, undsich mit einer ehrbaren Person verehelicht habe, kein Meistermehr als 2 Gesellen nnd 1 Lehrknaben halten, der Mann,der eine Meisters-Wittwe heirathet, als eines Meisters Sohnangeschen werde, diejenigen, die nicht in der Bruderschaftseicu, weder Leder noch Stiefeln, lederne Höfen :c. in denHäusern feil halten dürfen, mit Ausnahme des Mittwochs,wo sie folchcs zu Markt bringen dürfen, wer untauglichesLeder zum Markte bringen, dasselbe verliere und in eine Strafevon 5 Schillingen verfalle^); 1490 beurkunden Unterschul-theiß Aruold von Ncborn und Klaiß von Vreithart, Nichter,nnd die Schössen dcs Gerichts zu Biugen, daß die Schuhmacher-Vruderschast ein Haus in der Mönchgasse erkauft habe 2).

136. Die Sebastinnusbruderschaft zu Bingcn.

Sie wurde 1449 gegründet ^); die Brnderfchaft hatteim Anfang d- 16. Jahrh. Gefalle zn Algesheim. He/i.

137. Die Bruderschaft zu St. Martin und St. Barbarain der SebaNiansKlwelle zu Vmgen.

Im Jahr 1514 verleihen die Vifchöfe Navhael vonOstia, Dominikns von Portia, Jacob von Albani, Franz

') Wcidenbach, Ne^. Lin^. Nr, 553. Mont. nnch dem neuen Jahres-tag. (4. Jan.)

2) Weidenbach, N«ss. Vinx. Nr. 556. Dienst, nach Crispin u. Cris-pinilln. (26. Okt.).

2) Nnefl. Mittheilung.