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des h. Geisthofpitals daselbst, so wie die Brüder und Schwesterndesselben in den Strittigkeiten zwischen diesen: Hospital undder Meisterin und dein Couvente zu St. Rupertsberg,wegen Güter zu Suzinheim auf diese verzichtet haben ^);1489 erhält Christmaucheu das Haus Ernsten in derSchmiedcgasse zu Bingen, um jährliche 10 SchillingeHeller, an das Spital zum h. Geist daselbst zu entrichten,in Erbbestand 2); 1642 beurkunden der Schultheiß und dieSchöffen zu Vingen, daß Ioh, Anton Jung und SimonOstermann, ihre Mitschöffcn und zur Zeit Hausmeister deshohen Bürger-Hospitals zum h. Geiste, der St. Varbarakircheeine dem Hospital gehörige Behausung auf dem Friedhofe ander Vadcrgassc nnd der Hospital-Scheuer, wegen einer daraufhaftcudeu Gülte vou 5 fi., zum Uuterpfande gesetzt Habens.
Am 4. Juni 1689 steckten die Franzosen die Stadt inBrand, wodurch dieselbe, mit Ausuahme einiger Häuser, desh. Geisthofpitals uud der Pfarrkirche, in Asche gelegt wurde °).Unterm 9. März 1709 giebt der Rath zu Biugen der da-hin abgeordneten domkapitel'schen Kommission unter Anderemdie Auskunft, daß zwar der Provisor und Inspektor desHospitals zum h. Geist jährlich Nechuuug ablegen solle,solches aber seit 1694 nicht mehr geschehen sei 6).
105. Das Hospital zum h. Geist in Mainz.
Dieses Hospital, mit seiner Kirche zum h. Geist genannt,das älteste der Stadt, lag neben der Domkirche an derMarktseite, als ein allgemeines Armen- und Krankenhaus für
2) Vllur, Ulk. III. Nr. 1566. IV lwu 5unii. (2. Juni).
^ Weidend«!!, ü,«z. Liux. Nr. 547. (6. Febr.).
4) ^VeiäVu!)2Ll>, Nex. ^inx. Nr, 706. (2. April). Das andere Hospital,
Leproscuhaus, lag an der NahelnUcke.°) ^Veiäsublroli, liess. LIllss. Nr. 755; Hierorl,. ?rov. Illicu. 221.
(4. Juni).«) ^VeiäeQlmell, Nez. Liuss. Nr. 770, (9. März).Wagner, Glistl, TWe. 20
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