— 273 —
Johanns l/z ihres Zehnten zu Wörrstadt, um 40 Mark Pfen-nige l). Bei erblicher Verleihung von Grundstücken zu Oberolmdurch eineu Mainzer am 3. Mai 1311 wird bestimmt, daß vonder Korngülte 3^ Malter zum Seelgerade fallen sollen, demOrden St. Iohannisspitalis in dem Hofe zum heiligen Grabes.Dieses ist meines Wissens das erste Vorkommen des Namensdes Hofes, in dem sich die Kommende befand. (K<H.) 1316beurkundet Helfrich von Nüdigheim, Meister des Iohanniter-Ordens in Deutschland, daß wegen Güter, die einst demTempler-Orden gehörten, zwischen seinem Orden und derElisabeth, Wittwe Emelrichs von Gingen, Bürgers zu Mainz,und dem Priester Conrad und dessen Brüder, Söhne dergenannten Elisabeth, in Gegenwart Heinrichs von Hamir-stein, Conrads genannt Nnser, Kellers seines Ordens-Hauseszu Mainz :c., eine Uebereinkunft getroffen worden sei^);1317 bekennt der Ritter Johannes Voes, daß er die Güterzu Ober- und Niederheimbach, die von dem aufgehobeueuOrden der Templer an den Orden der Iohanniter gekommen,von Thilmann von Rode, Comthur dieses Ordens in Mainz,zu Erblehen erhalten habe^); 1321 übergeben JohannesPlatinmaghere, Kanoniker der St. Iohanniskirche, und seineMutter Lypmodis deni Comthur des Hospitals St. Iohan-«ns zu Mainz ein Haus, gelegen zwischen den zwei un-seren Apotheken, und empfangen solches wieder, um jährlichM Kapaunen, lebenslänglich in Nutznießung 2); 1324 beur-kunden Schultheiß Emmercho und Richter Salammm znMainz, daß Ritter Heinrich von Bacharach gegen Berthold^von Henneberg, Prior des Iohanniter-Ordens in Böhmen,
>) Vllur, Urk. II. Nr. 348, S. 325. VII iä. 5s»v. (?. Nov.). s. auch
noch Urk. u. 1295 auf S. 511.2) Bllur, Urk. II. Nr. 718. 6<ck.') Baur, Urk. II. Nr. 788. IV iä. 5unii. (10. Iuu!).^) GUnther, Ooä. äi^I. Nneno-ZIoLellnunL. III. erste Abth. 178—79.
In vi^il. 8iinaui.« et ^ui!e. (27. Okt.).°) Vaur, Urk. II, Nr. 865. In äie L^inomZ et ssuäe. (28. Okt.).
Wüssnci, Geistl, Ttiftr. 18