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2 (1878) Provinz Rheinhessen
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mit der allgemeinen Bemerkung, daß es zu Anfang des14. Jahrhunderts geschehen, meldet. Ueber die Kirche undihre Einzelheiten im Nachtrag Mehreres.

Im Stiegenhaus des Klosters ist ein treffliches mittelalter-liches Marienbild in Stein, vielleicht noch aus dem Anfangdes fünfzehnten Jahrhunderts. Die Gewandung von etwasgehäuftem Faltenwurf, das Köpfchen sehr lieblich und edel.In der Rechten tragt das Bild einen Scepter in Form einesRosenzweigs, in dessen Mitte ein Crucifix. Eine hoheBlätterkrone bedeckt das Haupt. 6.)

65. Die Carmeliten zu Worms.

Die Kirche stand — die Klostergcbände stehen noch —in der Vorstadt vor dem Neuthore, also auf der westlichenSeite der Stadt.

Im Jahr 1299 vermachen Ritter Dirolf und feineGattin Agnes, Bürger zn Worms, Stifter des KlostersHimmelskrone zu Hochheim, unter Anderem den Brüdern derh. Maria (Carmeliten) 8 Unzen Heller'); 1299 gestattetder Bischof Emich zu Worms dem Provinzial und denBrüdern des Ordens St. Maria vom Berge Carmel, aufdem von ihnen außerhalb der Stadt erwählten Platze, eineKirche nebst Kloster zu erbauen und einen Kirchhof anzu-legen, fo wie Beichte zu hören uud zu predigen 2); 1308erkauft der Convent der Carmeliten zu Worms daselbst voneinem Bürger aus Bruchsal dessen vor dem Neuthore gelegenesHaus, das an ihr Besitzthvm grenzt, um 60 Pfuud Heller,von welchem Hanfe aber jährlich 3 Pfund Heller zu eutrichteusind 3); 1310 genehmigt Bischof Emmerich von Worms dieZehnt-Ablösung, welche der Couveut der Carmeliten mit

') Vcmr, Urk. II. Nr. 576. IV IcU ÄÄÜ l28. April).

2) 8otl8,uuÄt, Hist. NpiL«. ^oiAiut. II, 155 Nr. 183. vat. 'Wor-

uilltig,«, WllLt. NlltlillLi 3,^1. (22. Sept.).') Hess. Archiv II. 458, Note 208. Die 5ovi5 post puriücnt b. Vii-F.

(8. I'edr.).Wogüci, GeistI, Stifte, lg

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