Druckschrift 
2 (1878) Provinz Rheinhessen
Entstehung
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Hinsichtlich der Anordnung des Textes befolgten wir fastdurchweg den Gesichtspunkt, die Wagner'sche Arbeit unberührtzu lassen. Nicht alle Eigenthümlichkeiten derfelben können alsVorzüge augescheu werde»; allem es war uicht die Aufgabe,hier ein neues Werk zu schaffen, fondern Begonnenes fort-zuführen. Zufüguugcu uud Nachträge wurden darum imDruck kenntlich gemacht, indem den Nachweifen stets derAnfangsbuchstabe des Beitragenden s^.-^cH, <3o/l.^<3o/ls«/c,H.^FtHneick,^) beigefügt und selbstständige Zusätze entwederdurch Beifüguug der Initialen znr Ueberfchrift :c. oder durch ^hervorgehoben wurden. Es wird 'kaum in Abrede gestelltwerden können, daß die Einheitlichkeit und Gleichartigkeit derArbeit dadurch ebeu uicht gefördert worden ist; allein einanderes Verfahren war kaum einzufchlagen.

Ich bin nur mit meinem Herrn Mitarbeiter dieferSchwierigkeiten von Anfang an völlig bewußt gewefcn, uudsind wir darum auch mancher Ausftellungeu in dieser Vc-ziehnng gewärtig. Stärker als diese Bedenken war jedochdie Erwägung, daß die Vollendung der Wagner'schen Arbeiteine nicht abzuweisende Pflicht gegeu die Geschichte unsereralten Stifte uud Klöster fei und eine Handlung der Pietätzugleich gegen eiuen Mann, der mit fo großer Hingabe dasWerk uutcruommeu hatte. Ob ciu weiteres Hiuausfchicbcuder Arbeit oder eine gründliche Umgestaltung derselben zugrößerem Nutzen gereicht hätte, muß füglich bezweifelt werden.

Die Arbeit liegt nnnmehr abgeschlossen vor. Im An-hange sind auch Nachträge und Verbesserungen zum I. Baudedieses Werkes geliefert worden, die zum kleiueu Theile bereitsvon Wagner selbst herrühren. Sie erheben nicht den An-spruch crschöpfcud zu fein nnd haben sich z. B. ans mancheTheile, wie die Uebersichten der Ordcnsgeschichten,, aus nahe-liegenden Erwägungen gar nicht erstreckt. Das am Schlüsse