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2 (1878) Provinz Rheinhessen
Entstehung
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bendcn Werth, Endlich war es mein Bemühen, das Andenkender eingegangenen Stiftungen, von welchen Aufnahmen bisjetzt nicht vorhanden waren, so weit die aufgefundenenMaterialien und die für eine solche Veröffentlichung nothwendiggesteckten Grenzen es erlaubten, womöglich im Bilde zu er-halten. Es eigneten sich hierzu am ehesten Grundrißauf-nahmen. Aber wie sollten sich hierzu Vorlagen gewinnenlassen, nachdem an manchen Stellen jetzt schon der zweiteund dritte Van an der Statte einer alten geiftlicheu Stiftungsich erhebt, wo überdies die Bibliotheken und Archive deralten Klöster zerstört oder zerstrcnt sind? . Und deunoch wardas Ergebniß der Nachforschungen reicher als zu erwartenwar. Vorzüglich war es der literarische Nachlaß des viel-seitigen Mainzer Gelehrten Johann Wetter (1- 13. October1877), der, durch die Freundlichkeit seiues Neffen, des HerrnConrad Kraus, mir zugängig gemacht, die wcrthvollstenBlätter lieferte. Anderes sehr schätzbares Material bot diePlansammlung des Großherzoglichen Staats-Archivs zuDnrmstadt, die hiesige Seminarbibliothek, das Stadtbauamtund die Königliche Fortification dahier. Durch die Mit-theilung dieser Aufnahmen sind der Forschung eine An-zahl Denkmäler eröffnet, welche weit über die Ortsge-schichte hinaus Bedeutung besitzen. Die Baugcschichte vonMainz wird dadurch um manches interessante Blatt bereichertund Lückeu werden damit ergänzt, die vielfach unerklärlichsind, weuu man in der Geschichte der Zerstörungen, welcheciu cbeu so trauriges als weites Kapitel uuscrcr Stadtge-richte füllen, nicht völlig bewandert ist. So weit thunlich,erhielten die Beigaben gleichartige Ausstattung; in einzelnenFällen war es nicht möglich, und es mußte ein Facsimiledes Originals gegeben werden, ein Verfahren, das bei so nn°gleichartigen Vorlagen gewiß begründet ist.