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ist daher der Einleitung gegenüber sehr erheblich gestiegen im Ver-hältnis von ca. 5:1 statt 1 : 1.
Schwere Taktfüllung bleibt charakteristisch (vgl. z. B. 2938. 2954/2955. 2993. 3025. 3046 [! oder ist oder uiver folck zu streichen?]. 3050.3057. 3077) und ebenso zweisilbiger, öfters ziemlich schwerer Auftakt(zwanzig Fälle). Auftaktbildung überwiegt auch in dieser Partie stark.Einsilbigen Takt fand ich achtmal, darunter zweimal gebildet durch einselbständiges Wort im 3. Takt: helt 2952, stat 3032.
Diesen beiden Teilen eigener Mache tritt C gegenüber, das umfang-reichere Stück der Dichtung, hinter dem, abgesehen von einzelnen früherbesprochenen Motivumbiegungen, kleineren Einschaltungen usw., dasmnl. Quellengedicht steht. Es sind die Verse 41—2928 und etwa von3079 ab bis 3125, also 2935 v. Ich zähle 318 vierhebig klingende (wv)Reimpaare + 2 Einzelverse (1251 und 3in) — 638 v. = ca. 2i,8°/o; 102dreihebig klingende (k) Reimpaare 1 = 204 v. == 6,9°/o. Dazu treten,wenigstens in unserer Überlieferung, noch ein paar Verse unebener Paarung.4 ki. (wv) : 3 kl. (Je) v. 49 f. (es wäre leicht in 49 bäum- zu streichen,[aber es handelt sich um die erstmalige Übertragung des nl. virgicrevgl. V. 2 rb , Z. 6 ecn schoon viergiere ofte pricel]); 3 kl. (k) : 4 kl. (wv),7 Reimpaare 2 ; nämlich v. 133 f. 1297 f. 1545 f. 1581 f. (oder: Sin aven-ttire?) 1635 f. 2163 f. 2331 f. (oder str. junge}), zusammen o,5°/o. Esbleiben 2077 vierhebige stumpfe (inv) Verse, ca. jo 0 /o; das Verhältnisdieser zur Summe der klingenden ist also ca. 7:3, d. h. die Zahl derklingenden Verse ist B gegenüber gestiegen.
Das numerische Verhältnis der vierhebig klingenden zu den drei-hebig klingenden in den drei Teilen unterliegt natürlich subjektivemEmpfinden; gewiß ließen sich durch Annahme schweren Auftakts, derder Dichtung nicht fehlt, Streichung usw. manche als vierhebig angesetzteVerse auf dreihebige bringen, aber der Typus vierhebig klingend (wv) istbei unserem Dichter nun einmal nicht aus der Welt zu schaffen und wieder-holtes lautes Lesen ergab mir wenigstens sein starkes Vorherrschen.Beispiele stehen öfters gleichsam in Nestern zusammen: 673 — 678. 681—692.945—954. 1889—1896. 2389—2398. 2695—2704. Anregung,zummindesten für den lebendigen Gebrauch dieses Typus einschließlich derBindung ungleicher Kadenzen, kann sehr wohl das mnl. Quellengedichtgegeben haben (vgl. Heusler, aaO., S. 593). Dann hätte der Bearbeiterden ihm nun geläufigen Typus in den Stücken eigener Mache weiter-gepflegt, besonders in der wohl nachträglich gedichteten, mehr rhetorischenEinleitung (A), während das knapp und flüchtig erzählende Schlußstück
» Eingerechnet sind 1257 f. 2675 f., wo Dehnung des Stammvokals anzunehmensein wird; jedenfalls kommt der Typus dreiheb. stumpf (s) sonst in der Dichtung nicht vor.
■ Sie finden sich auch in Ulrichs v. E. Alexander, Heusler, DV. II, § 59, Anm. 1.S. auch Pfannmüller, Die vier Red. der Heidin, S. 48.