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Johan uz dem virgiere : eine spätmittelhochdeutsche Ritterdichtung nach flämischer Quelle
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sich wiederfindet, wohl unserem Bearbeiter angehören werden: 752. (Kon-rad v. Würzburg?) 774. 1156. 1219 f. 1329 f. 1447 f. 1665 f. 1830.Vergleichungsträger ist meist eine Naturerscheinung: als der wynt, .. .regen, . .. sne, ... donreslag; sonst: als der walt (1560), als ein sag (Leich-nam) ; als der hamcr vff den amboß düi; als ein wunschelgerte. DerPersonifikation nähert sich 1449 Gluck also mit yne was, vgl. dazu auchv. 2186; das Bild 206 Er hette eynes lewen bettle eynes lames do mitsteht ausgeführter schon im Annolied v. 601 f.; dagegen 1698 Sy machteneynen berg von doten lüten findet sich auch in V. io va ' b , gehört also dermnl. Dichtung an. Der Umgangssprache, dem volkstümlichen Niveauwird man zuweisen Phrasen wie 1439 Dem ersten er eynen vettich abe%pch, d. h. wohl einen Arm oder ein Bein abhauen, da an der entsprechendenStelle in V. 9 rb , Z. 22 steht: daer beghonst hy af de slaen banden endevoeten; ferner 1518 er bruwet lesterliche ding, besonders aber 2096 Esengheet vns nüschnit an. Auch ein sprichwörtlicher Ausdruck 660 Es istbesser kamp dann hals abe mag hierhergestellt werden; freilich könnte erschon dem Original angehören, denn er findet sich sowohl in Carelende Elegast v. 1234 wie in Valentin und Namelos v. 1656 (vgl.Seelmanns Anmerkung; dazu noch Berthold v. Regensburg, Strobl2, S. 2, 32).

Zum gelegentlichen Redeschmuck zählt auch die mehrmalige Wieder-holung eines Wortes oder Wortstammes in verschiedenen Ableitungen,um einen Begriff nachdrücklicher hervorzuheben. Vgl. v. 68 (Prolog)wunder wunder er e viermal, 946 952 weinen dreimal, 2494 f. überwynden über want; 70 und 439 fynden eynen herlichen funt; 319 slug. . . manigen slag. Häufung von Epitheta hinter dem Substantiv oder alsPrädikate mag hier angeschlossen werden; vgl. 111 f. 192 f. 529 f.1789 f. 1426 f.

Hyperbeln sind seltener, als man bei einem fahrenden Berufsdichtererwarten möchte. Etwa: 939 Wer er (der Riese) so groß als der bergmüngawen (Mons gaudii) vgl. Orendel v. 1934 f. und Anmerkung, Rein-frid v. Braunschweig 7734f. Oder 1219 f.: Der Atem des Riesen töntwie ein wilder Donnerschlag; auch die Gestalt und Stärke des Riesen569582, aber das gehört in den Hauptzügen schon dem mnl. Original,vgl. V. 5 vb , Z. 411. V. 2791: Die Riesen bücken sich über die Zinnenvon Paris, vgl. Orendel 1546 f. 1840 f. Auch 1329 f. Durch yr ringesach man rynnen blüt \ Als der regen den wolcken düt vgl. Kudrun532, 2 f. und Martins Anmerkung. Ferner 1317 f. und wörtlich wiederum1665 f.: Von den Hieben fliegen die Späne der Schilde auf wie derSchnee. Der Ausbruch des Jammers, wie ihn die Verse 679690 und946952 malen, wäre allenfalls hierher zu rechnen, anderseits der Freude25912596. Hyperbolische Zahlenangaben finden sich 1766 (dochV. 11", Z. 42 gegenüber reduziert), 1838 (vgl. den Widerspruch mit1791), 1840.