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281 zaneklaffen lief er, wo der Inf. entweder für einen ganzen Satz oderfür das Part. präs. steht. Paul, § 393, Wilmanns, DGr. 3, § 61.
Substantivumschreibungen spielen keine Rolle, etwa 223 vechtens kraß,696 stritens müt, 358 beides bant.
Notiert sei wa\ mit abhängigem Gen. 130 was namen, dagegen 95von was gesiechte; vgl. Trist. 8690 mit wa^ gelegtnheite.
Abtrennung der Apposition und Fehlen der Genetivendung bei vor-aufgehendem, abhängigen Gen. liegt m. E. vor in v. 10.
In der Verbindung Die goites vergessen(t) 614 hat das Part. perf.aktive Bedeutung, s. J. Meier, Jolande zu v. 489.
Die Präposition bi nimmt den Akk.: 3052 by sieb : (ge^ogentlich),sonst 212. 762. 1114. 1119. 2236. (doch 1605! 337), uff mit dem Akk.vgl. 2809 lagen uff die muren (2809 f. wohl Schreiberzusatz), aber 1606Uff der miiren.
Die Konjunktion und hat die Bedeutung «wo doch», «ungeachtet»1011, «wofern nur» 623.
Öfters findet sich bildliche Umschreibung und Verstärkung der Nega-tion: 402 Leukent ir sin umb den wint (vgl. Eilh., Tr. 1474, G., Tr. 3641,Neidhart 7, 35); 1332 ... gesehen nit eyne stick; 3066 nit eyn bint.Negativer Ausdruck an Stelle eines positiven: 579 nit smal (= breit),3 009 nit bloß (= voll).
Ein Anakoluth erscheint nur 2849—2852. anb koivoö Konstruktion,vom Schreiber verwischt, 2148 f.
Wiederaufnahme eines vorhergehenden Wortes durch das Pronomenist ziemlich häufig: 108 Ein beim der hebte, 360. 450 f. 1270. 1281.usw. und wird an anderen Orten, z. B. 135. 1279. 1303 gegen denSchreiber einzusetzen sein.
Bemerkenswert ist auch die asyndetische Anreihung von Substan-tiven und besonders Adjektiven. Gute Beispiele 111 f. ... dure steyne \Edel, gut, fin vnd reyne, 755 f. Ir brustelin gedrewet (wo!) sinewel \ Ir barlang, krispel, goltuar, gel, vgl. auch 376. 378. 745 (schryen, weynen), 192.219 f. 273. 715 f. 808 (streiche oder). 947. 949. 990. 1327.
Recht lose oder vielleicht besser der Umgangssprache angehörigist die syntaktische Fügung in der Partie 97—114.
Wie die oben angezogenen verbalen Umschreibungen für die Syn-tax, so ist die starke Verwendung der sogen, «unhöfischen» Wörterbezeichnend für den Stil der Dichtung; beide Erscheinungen liegenschließlich auf derselben Ebene, dem Gebrauch im Spielmannsepos.
Von Substantiven wären zu notieren: a) helt:fronten h. 3; /;. gut2093. 2952; h. gemeit 2600; /;. milte 1230; keyn durer h. 741; /;. wolgemüt 2230; /;. wyte erkant 3049; fromer b. fry 354; riterlicbe h. ver-messen 2957; der stolc^e h. gar vnbetrogen 1417, Eyn krefftig h. 1704.b) degen-.d.frye 2609, d. here 2641; edeler d. here 2865; eyn stolzer d.balt 204. c) recke: recken wert 293. d) vrluge 1894.