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Johan uz dem virgiere : eine spätmittelhochdeutsche Ritterdichtung nach flämischer Quelle
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409 (doch s. unter Apokope), anderseits stunde: munde 1131 und andirre stunt: Sygemunt 1135: hunt 1141; porten (acc. Sgl.): Worten 587,aber stf. wort:port (acc. sgl.) 2403. Im Versinnern: gen. Sgl. hellen J14,reden 2025, dat. sgl. cronen 290, sprachen 2056, erden 484. 922., %uschulen 189, spisen 1918, porten 1629. 2020 dagegen porte (dat.) 1591;acc. sgl. porten 1501. 1520 1551. 1680, dafeln 544. 2078, muren 1606,vgl. 1901, aber 2315 mure: stire. Rom flektiert meist schwach: 329. 2061usw., doch acc. Rome 2143 dat. 489. 565 u. ö.; naht zeigt den adv. gen.des nacht es 142. Die -/«/-Stämme haben, im Reim belegt, acc. sgl.u. pl. auf -innen, vgl. konygynnen: synnen 775, keyserynnen: synnen 1187:mynnen (dat. sgl.) 2331, das nach dem Reim: gewynnen 2796 schwachflektiert. Für den nom. sgl. fehlt ein beweisender Reim; im voc. reimtkonygynnen : ynnen 1557, was sich leicht zu -ynne : ynne ändern läßt,vgl. 2791 zynne (dat.) : ynne. Dem Dichter scheint demnach schw. Flektionzuzukommen, doch mit gelegentlicher Verwendung von -in im nom. imVersinnern. Da findet sich: keyserin dat. 372. nom. 377, dagegen -ynnen359; keyserynnen acc. Sgl. 1566.

2. Adjektiva.

Ich notiere, daß die scheinbar schwache Form auf -en im dat. sgl.m. n. (v. Kraus, DG, S. 123, Wilmanns, Gr. 3, 2, § 200, Anm. 1;§ 207, 5) sich mehrmals findet: manigen fronten helt 3, in eynen hrieschemgrünen pcller 428, mynen vatter 803, %u uwern vatter 848. Für den acc.sgl. masc. eynen, ebenso mynen usw. wird öfters eynen usw. (Ekthlipsis)zu lesen sein aus metrischen Gründen.

3. Pronomina.

Die durchgehende Form des Pron. pers. der 3. pers. masc. ist er,nur 1602 her wohl mit prothet. h- wie ja sonst öfters in der Hs.Die acc.-Form uch ist in den dat. gedrungen 784. 865. 899 usw.Neben regelmäßigem unser findet sich unßn eren, dat. plur. 844, unßmlande dat. sgl. 1988. Der gen. ir erscheint meist in Öekt. Form, wasaber fast durchweg dem Schreiber zuzuweisen ist, und ähnlich steht esmit den längeren dat.-Formen ime, deme, die wohl häufig ihm angehören.

Mehrmals steht den für den dat. sgl. (s. oben beim Adjektiv) an dendie 1413, von den win 2274, in den stegereiff 2480, den grausen 2853; unsicher,wo de steht, denn das kann auch mit dem aufgelöst werden (vgl. 1010kapes). Zweimal 2911. 3043 de=dienom. acc. sgl.Fem.jWEiNH., § 482.

Der acc. sgl. Fem. von myn, syn, eyn findet sich öfters unflektiert: 1147.2289. 2329. 2755.2762.2916 (und syn cröne) 2938. 3080. qund «inkli-nieren öfters: ers 607. 936. 2698, Uns 636, wers 2608, heden 5968, leukens2503; hien 1665 und 1759 fasse ich als hie + in (dat. plur. des pers. Pron.).

4. Verbalflexion.Allgemeines: Der Ausgang der 1. pers. sgl. ind. präs. auf -en ist fürden Dichter bezeugt durch den Reim wisen: ysen J21 (vgl. bcwisen : ysen