38
1832. 3°4^> s - Sievers, OBR., S. XIV., Rieger, Elis, S. 34,Wolter, S. 28. Die Gruppe germ. kw^>qu in quamen 255. 403,doch sonst harn, kamen 263. 856 u. o., kerne 2966. (2975). Überdicke: stick 1331, s.unter II c); unverschobenes -k- (^geschrieben)zeigt das Deminu, lerekeln 1494 (: lerahha), umgekehrt -ch- inflachem 1426, das Wort wohl aus der mnl. Quelle, s. Karlmeinet539, 35 und R. Minzloff, Bruder Hansens Marienlieder, v. 3477.
Mhd. ch: im Anlaut in dem Lehnwort cherubyn 22; im Auslaut füraltes -h, geschach, sich usw.; fast durchweg ht als cht, doch in Reim-stellung z. B. sieht (.-recht) 27, vaht (-.mäht) 2563, naht: gefacht 1763,liebten 87. Im Textabdruck wurde -ht durchgeführt. — Ein-geschoben (für li) in achtüm 1219, geschwunden in bustaben 2549gegenüber buhstaben 2557; rilicherm 3099.
h: zwischen Vokalen häufig unterdrückt, öfters gegen den Versrhythmus:dreen j66, dagegen drehen 767; sent 2156. 2160; stale 841, aberstahel 1310 usw., dagegen als diakrit. Zeichen (Weinh., § 245, 2)eingeschoben in gehende 583 und nachträglich in gedihenen (: ver-leben) 2318, s. auch unter II c). Die Negation niht (iht) erscheintstets als nit (it), s. die Reime: mit 205. 815:«'/ (site) 543. 2279:iht: mit 2683, nur einmal nicht (:gicht) 19 und im Versinnern 2936,Sievers, OBR., S. XX, Wolter, S. 30. Stets wird es geschriebenin bevelhen 1505. 1563 und da auslautend als -ch: befalch 173. 186.1532. Häufig steht es prothetisch: herfuren 330, herbeissete 335.1485, berfullent 972, herkoberte 1355, herlitten 1747, herhenken 2968,also in vortoniger Silbe. Weinh., § 243. Die Gruppe hs istzu ss (ß) geworden: gewaßen 753, droßesse 1127. seße 2137, büßen1892, boßen 1904, doch wehset 214, sehs 508, sehste 1529, vgl.Sievers, OBR., S. XX, PBB. 22, 295; in Wormser Urkunden ge-zuassen (a. 1325), wais (wahs, a. 1427 und sonst häufig.
Liquiden und Nasale.Verstummen des r in der Gruppe rht zeigt einmal die Schreibung
föchte (: verwocht) 3015, doch im Versinnern forchte. Die Erscheinung
dürfte daher dem Dichter angehören; vgl. Sievers, OBR., S. IX f.,
Wolter, S. 54, PBB. 22, 263.
m: Dafür einmal w- v. 2325 wann (= man): Johann. Assimilation vonmb: mm in lames 206 ; bekamert 226 ; wichtiger ist der Übergang zub- in bit (—mit) 1356 neben sonstigem mit. Es wird wohl wieVit (= bif s. oben) aus der Vorlage stammen. Vgl. zur Verbreitungder Form H. Rueff, aaO., S. 8—10. — Häufig -mm-, z. B. frome-keyt 5, aberfromen 3 wie oben -tt- (-dd-), so daß das dort Gesagteauch hier gilt.
n : über den Abfall des -n in der Endung -en s. unten unter Apokope;im Versinnern findet sich dies einmal in sage 1375.