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Johan uz dem virgiere : eine spätmittelhochdeutsche Ritterdichtung nach flämischer Quelle
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866. 985» kemphen 1158, opher 1173. 3. pf nur in der Phrase miteynem apfel'ji^, die, worauf schon der Rhythmus des Verses führt,Schreiberinterpolation sein wird. Die Schreibung ph-, -mph in derÜberzahl neben p-, -mp, wie sie sich auch in rhfrk. (Wormser) Ur-kunden des 14. Jahrhunderts nebeneinanderfindet, kann als Bezeich-nung des aspirierten Lautes (AfdA. 34, 203; s. auch oben physant,wo ph- gewiß nicht die Affrikata bezeichnet) bereits aus dem Ori-ginal stammen und wurde im Abdruck belassen. Durchaus -rf,If, helfent, warf usw., auch in scharfen 1576. Neben -nph<C~ntfin enphieng 646, enphangen 2893 überwiegend entphahent 2094. 2894,entphangen 2398- Eingeschobenes p vor t in sampt: hant 357 gehörtdem Schreiber./, v : dafür im Anlaut vor Vokalen ohne feste Regel bald /, bald v(resp. u); so faxt 126 neben vant 129, fürbaß 118 neben vorhaß 68,fin 112. 192 neben vyn 87, geuere 17, missevar 389 usw. Ich habe(ausgenommen vor u) v durchgeführt, dagegen mit der Hs. stets/ vor /, r. Im Inlaut überwiegt -/-. grefen 61, doch graue 2683,hofekleit 373, %wifel 449, tiefe, nefyh 2499, 2534, selbst Gaferon 1773.Rom. v in auenturen 1553 wechselt m\t-b-: abenture; stets dafel 544u. ö. Mhd. wäfen (Waffe) erscheint mit einer einzigen Ausnahmewaffen 1268 stets als wapen 1280. 1472. 103. 265 usw., also die Formdes Verfassers; s. O. Böhme, Zur Kenntnis d. Oberfränkischen,(1893) S. 80 (Worms um 1300). Die häufige graphische Verdoppelungff besonders vor t wurde schon erwähnt; ebenso die Schreibung vff(off); da sie ganz regelmäßig auftritt, auch an der Reimstelle vff:huff 1411, mag sie dem Original angehören und wurde im Abdruckbeibehalten.

Dentale. Ihre graphische Bezeichnung ist recht bunt.

Mhd.<germ. ß durch 1. d: dutschen 28, degen 204, dusent 440. 2956,beide 261. 358. 2230 (zur Schreibung helfe nom. Sgl. 354 u. ö. s. unterFlexion), doch 2. durch t: betuten 1697. 3. dd:nidder 285. 603,widder 317. 324 (doch wider: sider 329). 1292 (: gelider), wedder(praep.) 794; s. auch Judden 1254; Weinh., § 188. 4. td:retdit1622; Böhme, S. 17 (Speierer Urkunden). Epenthetisches -d- imDat. des Gerund: duude 426, zu sehende 2037, Weinh., § 372; häufigin rhfrk. Urkunden.

Mhd. t < germ. -d- (ff). Für den Dichter bezeugen Reimbindungenunverschobenes -d- im Inlaut, (s. unter II c). Der unverschobene Lautist auch in der Orthographie der Hs. sehr häufig, a) im Anlaut:dut 19, dag 41, deuffen 132. 147, dochterlyn 143. 147, dan 240,gedursten 238, dieff 1363, druck (truoc) 104, dragen 164, 1342,dreip 1369. 1328, drattm 2964, draümeie 2965, drüben 1188, drürens2922, drang 2101; dr- aber auch = germ. tr-: druwe (verb.) 1096

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