31
sloff 769, vernömen : (quamen) 1799, logen 2251. Durch Ausfall einesh zwischen Vokalen in stale 841, stäl 572 neben stahel 1269. 1310.Umlaut durchaus als e : wunderere 7, fernsehen 27, leßet 1951, ent-phehet 2654, nebele 1538 neben genahete 1696, gewepen 1788. 2360,verreteniße 2668; greven 61. 1066. 2877 neben graven 503. 702. 2874.— Daß dem Schreiber die für den Dichter durch Reime gesicherteAdverbialform offenbere nicht genehm ist, zeigt die Schreibung -bareim Reime zu were 137. 429.
e — e, als i (y) : iewidder 2550 und in nachtoniger Silbe: nefyn 2534, kebis-kynt 2577. 2842, vgl. auch den Reim cristin:wyn 2253; als u in vor-toniger Silbe ^nrbrochen 28, \urstoren 632, in tonloser vorrust 257.
<?, neben e ziemlich häufig ee in Formen der "Verba. gen, sten (189. 190.829. 843. 847. 3072 u. ö.), auch in see: me(e) 491. 669; ganz ähnlichin der 1419 zu Speier geschriebenen Meister Albertus lere s. KnightBostock, Albertanus Brix. in Germany, Oxford 1924. — Herre er-scheint als herre (doch 808. 861. 2629. 2351 here) resp. in Anrede undTitel als her (einmal er). Im Reim steht das Wort nie — man müßtedenn here: ere 461. 703. 2829 dafür und nicht für das Adj. «hehr»nehmen — was ex absentia für den Dichter auf herre schließen ließe,ZfdA. 45, 20. — Durch Kontraktion aus ehe erscheint t in gent (gebent)2320.
i: neben i sehr häufig y; dafür 1. e in Stammsilben, bes. in der 1. Pers.sgl. ind. der starken Verba: (ich) reche, gebe, benelhe, sehe, helfe usw.,so zahlreich, daß ich die Erscheinung im Textabdruck belassen habe;sonst z. B. wedder (praepos.) 794. 2. oft ie : geschrieben 129. 3131.siebende 194. 1530. gerieden (: geliden) 251. blieben 323. htm 1570.frieden 2697. riesen 2784. spiel(lüte) 2903. selbst in vortoniger Silbe-viergiere 2949. 2976. Weinh., § 48, Wolter, St. Galler Spielvom Leben Jesu (1912), S. 7, Anm. 1. 3. u (ü) vereinzelthumels 198; vgl. auch gemiischet 750 und bes. nüschnit 2096. 2717,wo ü den Umlaut bedeuten mag, s. AfdA. 19, 205 und bes. H. Rueff,Rheinisches Osterspiel 1925, S. 3 f. — u auch<wz in Ru-schen 115. 1205. 1980, Wolter, S. 8; hierher auch suster 11 überswi — Sievers, Oxford. Bened. Regel, S. XXI. — Zu wüste,wüste s. unten zu Verbalflexion.
i wie die Kürze durch i und y bezeichnet (amyc 11, cherubyn 22), dochauch nach mnl. Gebrauch durch ij: lijten 72. 225 und o., bij 450,.öfters nur in einem Reim wort z. B. 917 sii : lijt 1619 lit: sijt,s. P. Heymann, Helwigs Märe vom hl. Kreuz, PaL-estra 75,S. 10, Ehrismann, Der Renner, St. L. V. 256, S. 31 (für Rhein-franken), ebenso in Meist er Albertus lere (Speier) und in der DessauerHs. ( moselfrk.) des Wilhelm vo n Wen den ZfdA. 55, S. 364fr. 1• ' Ist die nach Bernt, AfdA. 33, 279 für das Meissnisch-Lausitzische, auch
Böhmische charakteristische Schreibung ü für i auf die nl. Orthographie zurückzuführen?'