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Häufig als ie (ye). sie (conj.) 78. 2324, entlieben (: wyben) 412. spieße1184. bie (= bi) 2540. 2609 im Reim zu/rye; gefieret 1905 u. a.Weinh., § 107. — In seiner Vereinzelung wird der neue Diphthongei <C i im Reim dischleyn: rein 2077 (s. zur Stelle) und gewiß insarraceyn: swyn 238 dem Schreiber angehören; s. Wolter, aaO.,S. 64, Anm. 1. — i<jge in lit 62j,<^ibi in git 424. 485 u. ö.;s. unten II c). Z> i verkürzt in Adj. und Adv. auf lieb, liehe und inrieh, s. unten II c).
ö: bezeichnet durch 0, einmal mit Vokalzeichen ö 2379 döre; ^> a : ader169. 523. 936 u. ö. neben oder 303 usw., abe (= obe) 241 WormserUrk. Boos II, Nr. 944 (a. 1390), nach 475. 946 u. ö. doch danoch950; dach 1701; von neben van 697. 2741 und im Reim 1887darvan: man, s. unter II c); sal 162. 164 u. ö. neben sol 697 dusolt 699, dagegen stets wol, doch s. II c) unter ö: 6, s. Wolter,S. u.>«, fulgite 286, genuinen (: frumen) 1099, «/«//« (verb) 1163,s. Wolter, S. i i, oge >■ am = a« :/a«/e 1967, Weinh., § 69, J. Grimm,Weistümer 4, 570 (Rheingau). Boos, II, Nr. 621 und 1058. DerUmlaut ist nicht graphisch bezeichnet: mochten 36. 190. 215, doch-terlyn 143 usw. Wolter, S. 12.
6: neben gewöhnlichem 0 bezeichnet durch 1. 6 : bot 669, schone (adv.)(: crone) 1007. 1167, eihorte 1506. 2. öir'öt 580, grossen 980, 5c/;ö«f: Gaueron) 1893. 3. ö: schöne (: pauwelone) 2880. 4. oe-.floeß724 («graphisches» £ zur Bezeichnung der Länge?). Ähnliches giltvom Umlaut: gewöhnlich 0:hören 1, schonen (adj.) 49, Romer 8r,hohesten 159, Z>/W<? 912 usw., anderseits: Wa'dc 818, trostent 956,ZwtT ii26.(doch böser 1133. 1134)- Fehlen des Umlauts zeigt:schone (adj.) : trone 197 : mwe 2849. 2915, aber s. Michels, Mhd.E1 e m e n t a r b u c h s , § 67 c.
1«: seine graphische Bezeichnung ist besonders bunt: 1. 11 : gunde 7künde 179, fingen 371 usw. 2. ü:\ürnet 18, vernünßft 23, rf«J (pron.)230, fr um 905, wzwrftl 1196 usw. 3. ü: bütten 674, münt (: gesunt)1190. 4. ü: vürwar 375, fürbaß 1965, stünden (: funden) 1179, £tf-bünden (: stunden) 2114. 5- ü: münt 2413 (: gesünt) 1 . 6. v : vn-swere 8, vwd 9, i/fcr 22, zw 23 usw. Die meisten dieser Zeichen(außerdem z>, %:vber 670, #£«* 1211) finden sich wieder in Wort-formen mit lautgesetzlichem Umlaut, doch steht überwiegend u :wurde 96, guldin 100, fursten 174, übel 304, stucken $j6, durlyn1515, mundelin 757 usw. gegenüber wüste (cönj.) 743, doch wüste2115, fründelyn 787, £«««« 827, rtJcÄ« 1016 usw. Die Schreibungdeutet also keine sichere Unterscheidung zwischen u und ü an und
1 Der Ausgangspunkt für die ü, ü, ü wird also wohl das Bedürfnis eines dia-kritischen Zeichens für u vor n sein, dann aber werden diese Zeichen auf u überhauptund endlich auf andere Vokale (s. oben) übertragen.