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nach Hebräischer sprach, herfür thün, vnd de eynfeltigen den selbigenanzeygen. Hat es ja Gott aus gnaden (dz ich sol bekennen alsoverfügt, mir schwachen solicher mühe vnd arbeyt einen ghülffengesandt, Hans Dengken, der mir von Gots wegen zu willen ward, mirin disem zu verhelften.
Lieben im Herrn also haben wir vns, nach vermögen in Gott,geübt, vnd den ersten propheten Jesaia verteutscht, sonder alle auss-legung. Do hat es, nitt nur vns, sonder vil andre brüder mehr fürgut angesehen, das wir gerad also auch mit den andern prophetenfort füren zu handien, desse haben wir vns ja nit können wideren(obs wol d' Satan gern gsehen hett) sonder müssen also thün, vndseltzsamlich, gar nahet, on vnser fürnemen, fort faren, Dann (Gotssei die eer, vnd die schand allweg vnser) es sich mit gwalt heraussgerissen hat, das es nit dahinden bliben ist, wider des Satans anschläg.
Nun haben wir beyd also vnsern höchsten vleiss vil verstand,aus gnaden von Gott durch Christum entpfangen, nit gespart, Vns zuragen, da wir Antwurt v'hofften, nit geschämpt, KeAn lesen vnder-lassen, nichts veracht, sonder so vil wir vermögt trewlich dargespannt,wie vns angesehen hat zum füglichsten mögen geschehen. Dann esvns nit gar verborgen, wie wol es aufsehens dörffe zu diser argenzeit, in noch vil malen nach gültigen geschefften, vor dererley leuten,dene nichts annütig, es schmeck dann nach jrer kuchen, Denen wirinn Gottes namen von hertzen gern jhr meynug lassen, vn es demvatter vbergeben, desse alle macht, des meers vnd des lands ist, derbergen vnd der büheln, des himels vn der hell. Doch wolten wirvmb Gottes willen iederman gebetten haben sie wollen nit richtenehe vnd der handel bekant, nit stürmen, eh vnd es brenne, dann esja bald gethon ist, alle ding schelten, vnd auffs höchst verdammen,wo es nit auf alle frag vö stund an ja sagt aber nach thün (liebenbrüd') brauch et 1 ) warlich mehr schaufens. Haben wirs getroffen, sosei die eer des ewigbarmhertzigen vaters, d' ordenes zu aller weitschmach vn seiner glori merung an, Haben wirs nit allenthalbennach eyns jeden verstand troffen, so gedenck eyn jedes der ausstey-lung der mass Gotts, Dan freilich seind Gottes gschenck ausgeteylt,dem vil, jhem wenig, nach de eyn ied' behalte kan
2C :C JC.
Datum Worms an dritten tag Aprilis. M . D . XXVII . |
(Vorwort Ludwig Hätzers zu dessen Uebersetzung der Propheten Worms1527 Folioausgabe.)
1) Cölner Dialect für: es.
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