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vnd freyhait . von vnnsern wegen vestiglichen hanndthabet, vnd nichtgestattet, das die vorberürten sein werchpuechlein, vnnd anders, wieoben begriffen ist, in ob (Blatt 3 r ) benanter zeit, on sein wissen ziigeben oder vergonniing durch yemands nachgetrückht, oder wo die-selben in welscher oder ander Nation aüsserhalben Ewrn gebietenn,oder Verwesungen getruckht, kains wegs verkaüfft werden, noch desselbst auch nit thut . Sonder die auf gedachts Maister Arnolds Schlicks .oder des drügkei . So Er hierjnn zflgebraüchen fiirgenümen hat, an-lanngen vnnd begern allennthalben nemen vnnd zii kaüffen verbietenlasset, vnnd dermassenn handlet, damitt zühanndthabung vorangetzeigtervnnser freyheit, annder handlüng nicht nott werde. Daran tut jrvnnser ernnstliche meynung. Geben in vnnser vnd des Reichs StatStrassburg, am dritten tag des Moneds Aprillis. Anno domini Funff-zehenhundert vnnd im Aindlifften, Vnnser Eeiche des Römischen imSechsundzwaintzigsten, vnnd des Hungrischen im ainvndtzwaintzigstenjarenn.
Per regem Ad mandatum domini
pp m imperatoris proprium.
Serentiner . sszt.
(Druckprivileg für den Spiegel der Orgelmacher und die Tabulaturen.Mainz 1511 und 1512.)
IL
„Vorred . Ludwig Hätzer begert al= | len menschen wäre er-kantnuss des vatters durch Jesum Christum den sun . Wer ists der jhmettwas wolte fürnemen zu thün oder zu lassen, on grosse forcht viisondere vnd'werffung seins fürnemens de götlichen willen ? Die weilGott vnnser ewig barmhertziger vatter, der nit allweg zürne kan, seinegeschöpfft so wunderbarlich leyttet, das ja eyn ieder der aus derwarheyt geborn were, in jro mitt dem propheten Jeremia sprechenmöcht: 0 HERR, es ist in niemants willen gestellt eygne strass zugehen, der man hat sein nicht macht, aber du HERR richtest es wiees dich lustet. Also hie mit mir auch liebsten brüder im HERRN,Wie wenig hab ich mich iemalen versehen, das mich der vatter zudiser arbeyt brauchen solt, die Gotslerenden propheten helffen zuverteutschen, Aber jhener desse gnad vnd barmhertzigkeyt vber alleseine werck ist, braucht die kleynfügsten auch zu seiner maiestetherrlichkeyt, das die hochprachtlichen (sagt Paulus) zu schänden komen.
Es ist wissend wie ich gar nahet bei eym jar den prophetenMaleachi v'teutscht hab, mit ausslegung Johan. Ecolampadij, darinnich meidung thet, wo Gott hülff bewise, so wölt ich auch Jesaia mitebengedachts Joä . Ecolampadij ausslegung verdolmetschen, diss habich mich nit lang darnach vndernomen zu leysten, vii aber grossesorg gehebt, wie ich zum ersten den text zum aller besten möchte,
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