Anlagen.
I.WJr Maximilian von gots gnaden Erweiter Kömischer keyser zuallen zeitten merer des Reichs in Germanien zu Hungern DalmacienCroatien je. kunig Ertzhertzoge zu Osterreich, Hertzog zti Burgundt,zu Brabant, vnd Phalnntzgraue zc . Embieten allen Chürfürsten, Fürsten,geistlichen vnnd weltlichen prelaten Grauen . Freyen . Herren . Rit-tern . knechten . Haübtleiiten . Landtuögten . Vitztumben . Vögten .Pflegern . Verwesern . Ambtleuten . Schulthaissen . Burgermaistern .Landtrichtern . Richtern . Redten . Bürgern . Püchtrückem . Püech-fürern . Gemainden, vnd sonnst allen andern, vnnscrn vnd des Reichs,auch vnnsrer Erblichen Fürstentümb vnd lannde vnnderthannen vndgetrewen . in was wirden stats oder wesens die sein, den diesservnnser brief fürkümbt . oder verkündt wirdet . vnnser gnad vnd allesguet . Erwirdigen, hochgebornnen . Wolgebornnen . Edele . Ersamen .Andechtigen lieben Neuen . Oheymen . Ohürfürsten . Fürsten vnd ge-trewen Vnnss hat vnnser vnd des Reichs lieber getrewer Maister Ar-noldt Schlickh Organist von Haidelberg zu erkennen geben . wie eranff vilfeltig vleissig ersuchen vnnd begern . weilennd PhallntzgrauePhilipsen, auch anderer Fürsten . geistlich vnd weltlich person, mitembsigen vleys . in ain püechlin züsamen gebracht vnderschiedlichanzeigung lere, vnnd vnnderrichtung . wie man ain artlich werch, vonpfeiffen vnnd annderm . dem gesanng zu Chor . vnd den Organistenbrauchlich (Blatt 2 V ) zurichten vnd stellen soll, Dasselb püechlin Ergott zu vordrist zu lob vnd Ere, auch gemainem nutz zu gutem . dar-durch der mercklich vncosten . so bissher auf die werch der Orgelnjrer vnbestanndigkeit halben yezüzeitten gangen ist . verhütte werdt.in ainen druckh . solhs menigelich zu offen waren, zu bringen willenssey . Vnnd damitt Er dann destfügklicker ainen geschickten Püech-trücker . der berürt sein püechlin vnnd werch mit ainem schärften vndleslichen puechstaben correct drücken, vnd Er alssdann seiner arbaitvnnd mühe mitt verkaüffung derselben etwas ergetzlichait gehabenmüge . Vnns diemütiglich angerüffen vnd gebetten, jne mit vnnserkeyserlichen freyheit, das ime in Zehen jarnn den negsten, nach datodits vnnsers briefs volgend, niemands on sein wissen vnd zügebenobangezeigt sein aufgericht werch puechlein, oder anders als Tabulatur,vnnd dergleichen zu den Orgeln, vnnd anndern Saitenspillen dinstlich .so er in kurtz auch auff zu richten, vnd an den tag zubringen willens sey,nachdrückhe, gnediglichen züfürsehen . Das wir dann auss obange-tzaigten vrsachen vnnd sonnderlich zu fürdrung des gemainen nützzütün genaigt sein . Vnnd emphelhen demnach Euch allen . vnd Eweryedem besonder ernnstlich gebietend, vnd wellen . daz jr bemeltenMaister Arnolden Schlicken Organisten . bey vorbestimbter vnnser gnad
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