Vorwort.
Mit der Bibliographie der Mainzer Buelidrnckerfamilie Schoefferbeschäftigte sich zuerst Alexander Würdtwein in seiner BibliothecaMoguntina, Ulm 1787, Quarto, und lieferte durch Selbsteinsicht ver-schiedener Stifts- und Klosterbibliotheken zu Mainz sowie durch Mit-theilungen Anderer, namentlich der Bibliothekare am St. Barthomaeus-domstift zu Frankfurt a. Main, zu llbenstatt, Amorbach, Seligenstattund Arnsburg eine stattliche Sammlung von Titeln der Drucke vonJohann und Ivo Schoeffer und einige wenige von Peter Schoefferdem Jüngeren, den er jedoch mit seinem gleichnamigen Vater ver-wechselte. Würdtweins Arbeit hat vom jetzigen Standpuncte der Biblio-graphie keinen Werth mehr: es reichen dessen Angaben häufig nichthin, verschiedene in einem Jahre erschienene Ausgaben festzustellen.Einzelne Drucke hatten Maittaire, Annales typographici, des Denis Supple-ment hierzu und Prosper Marchand, Histoire de l'imprimerie mit dessenSupplement geliefert. Panzer brachte in seinen Annales und den Annaleneine Menge Drucke Johann, Peter und Ivo Schoeffers, die lateinischenbis 1536 bei, wodurch er die Vorarbeiten Maittaires und Würdtweinsergänzte und erweiterte. Auch diese Arbeit hat bibliographisch heutekeinen Werth mehr. In diesem Jahrhundert beschäftigte sich der Main-zer Bibliograph K. Schaab mit den Drucken Johann, Peter und IvoSchoeffers und ward auch der Geschichte derselben durch Beibringenvon biographischem Material gerecht. Seine Geschichte der Erfindungder Buchdruckerkunst machte über eine stattliche Anzahl von Drucken