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Ivo Sclioeffer solche gedruckt. Allein eine solche Ausgabe existirtnicht und ist eine Verwechslung mit Ruperti opera. Mainz 1631. Folio.Ein Exemplar letzterer Ausgabe in Darmstadt Hofbibliothek.
11. Häufig findet man in Antiquaritascatalogen angezeigt: L1BEREGREGI I VS DE VNITATE ECCLESIAE, | Cuius autor periit inconcilio | Constantiensi . | Tu, quaeso, candide mi Lector, non quis,sed | quid dicatur, attende . | Auf der Rückseite des Titels Register.
Seite 231: Excudebatur typis hoc opus Mense Au | gusto, An.M . D . XX . | Rückseite leer, welches dem Johann Sclioeffer Mainzzugeschrieben wird. 1 ) Quarto, 4 n. gez. Blätter + 231 gez. Seiten,Antiquatype. Diese Type ähnelt allerdings der Antiquatype 2 Schoeffers,ist aber unbedeutend grösser im Kegel und kommt nicht in JohannsDrucken vor. Desshalb gehört dieser Druck nicht Johann Schoefferan. Ein Exemplar zu Darmstadt Hofbibliothek (Y 1354/500 defect).Panzer, Annales IX, 124 n. 165. — Panzer, Hütten in literarischerHinsicht S. 209.
12. E. Weller schreibt in seinem repertorium n. 1155 dem Jo-hann Schoeffer für 1518 zu: Des Edlen Römers Laurentii VallensisClagrede und- stützt sich dabei auf die mit H. S. unterzeichnete Ein-leitung. Ich hatte am 18. Februar 1891 durch die Gefälligkeit desDr. Falk Gelegenheit, diesen Druck (das Münchener Exemplar) auf derMainzer Stadtbibliothek zu sehen. Die Schwabacher Type ist jedochnicht die Johann Schoeffers, sondern die Peter Schoeffers des Jüngerenund stimmt mit dessen Druck: Eyn schöner begriff zc . Worms 1525,wovon ich ebenfalls an diesem Tage das Züricher Exemplar vergleichenkonnte, vollkommen überein, welche Ansicht Dr. Falk ebenfalls theilte.Das H. S. deutet auf Hans Schleichershöver, der 1524 für PeterSchoeffer arbeitete. Auch spricht für diesen Drucker die bei JohannSchoeffer nicht vorkommende reich gehaltene Titeleinfassung. Vgl. unterPeter Schoeffer Bibliographie.
13. Die Ausgabe des Enchiridion seu Breviarium 1517 im Central -blatt IV. (1887) S. 389 n. 9 der Seminarbibliothek zu Mainz ist, wiebereits erwähnt, keine besondere Auflage, sondern nur eine Satz Variante.
14. Rosenthal - München schrieb in Catalog XXXVI S. 18 n. 279aus: Breviarium (Moguntinum) s. 1. n. d. (vers 1485?). Goth. Rougeet noir. 2 col. ä 39 lignes. 359 ff. n. n. sans sign, et sans cust. 8".Preis 200 Mark. Exemplaire bien conserve qui appartenait ä JeanBlanckwalt de Fulda nc en 1464. Seulement la 2. page du f. 62porte une notice de l'origine: Incipiunt preces majores sec. registrummaguntinum. Dieses Mainzer Brevier sali Dr. Falk und beschrieb esim Centralblatt f. Bibl. IV (1887), S. 386 n. 2 als der Sammlung
1) Catalog Antiquariat A. Colm-Berlin 192 n. 310.
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