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Die Mainzer Buchdruckerfamilie Schoeffer waehrend des 16. Jahrhunderts und deren Erzeugnisse zu Mainz, Worms, Strassburg und Venedig : enthaltend d. Drucke d. Johann Schoeffer 1503 - 1531, d. Peter Schoeffer d. Juengeren 1508 - 1542 u. d. Jvo Schoeffer 1531 - 1555
Entstehung
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6. Titi Livii Römische Historien. Maintz bey Johann Schoeffer1500. Würdtwein, bibl. Mogunt. S. 135 nach Catalog Krebs. 1746.S. 55. Diese Ausgabe existirt nicht.

7. Der Catalog des Antiquariats Rosenthal München XXII (biblio-theca catholico theologica) 8. 367 n. 8212 erwähnt: Compend. volu-minis I annalium historiarum de orig. Francorum. Mog. Schoeffer nepos1514. Avec belles init. et sur le titre les armes de l'empereur et de4 villes. folio. Mit dem Vermerke: Panzer ne cite que Ted. de 1515.Die Ausgabe bleibt zweifelhaft, da Trithemius angiebt, dass er am20. November 1514 das Buch vollendete, die Bezeichnung Schoeffernepos ist Unsinn.

8. Klemm beschreibt in seinem Catalog S. 004 unklar: Inscrip-tiones et earum fragmenta in Augusta Vindelicorum, et eius dioecesicura et diligencia Chvonradi Pevtinger, Augustani jurisconsulti etc.Mainz Johann Schoeffer 1520. Am Schlüsse jedoch mit der Jahrzahl:M . D . XXV . Mense Septembri. Folio. Ob hier ein Versehen Klemmsals Verwechslung mit der Ausgabe des Huttich collectanea 1525, wo-von ja auch eine Ausgabe 1525 mense Septemb. vorhanden, vorliegt,oder die Ausgabe 1525 als ja nicht unmögliche Titelauflage existirt,steht dahin, die Nachforschungen nach einer solchen Auflage 1525waren jedoch überall ohne Resultat.

9. Madden in seinen lettres d'un bibliographe III (1874) S. 76beschreibt eine Ausgabe des Mainzer Psalteriums mit dem Zusatzver-merk auf dem Titel: ubique deserviens zu 1515 als Erzeugniss JohannSchoeöers nach einem Exemplar in seinem Besitz. Demnach hattedas Buch dreimal das grosse D in Rothdruck mit rothen Ornamentenauf Blatt 20, 27 und 66. das C zweimal ohne Abdruck des Corpusder Type, aber mit roth gedruckten Verzierungen, ebenso das E rothgedruckt. Das Exemplar Maddens war auf Papier gedruckt, die Typeähnelte der der sechs und dreissigzeiligen Bibel und war kleiner alsdie des Mainzer Psalteriums, wodurch mehr Linien auf die Seite undsomit weniger Blätter gegen die Mainzer Auflagen auf das Ganzekamen. Um mehr Exemplare verkaufen zu können und nicht alleinan die Erzdioecese Mainz gebunden zu sein, erfolgte oben erwähnterZusatz: ubique deserviens. Die Worte Maddens sind auch in v. d. Linde,breviarium Moguntinum S. 49 50 abgedruckt. Dieser Druck bleibtfür Johann Schoeffer zweifelhaft, von dem Benedictinerpsalter 1516Mainz ist er jedenfalls verschieden, wohl aber könnte er eine Auflagedes Mainzer Psalters von 1457 in kleinerer Missaltype (ohne Canon-type) sein.

10. Die Ausgabe bei Würdtwein, bibl. Mogunt. S. 162: RupertiAbbatis Tuitiensis opera. Mogunt. 1531, welche Würdtwein ohne Firmaangiebt, könnte zu dem Irrthum veranlassen, als habe Johann oder

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