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auf welche Weise die Deckplatten ihrer ursprünglichen Stelle entfremdet wordensind, ist wohl in den baulichen Maassnahmen zu suchen, welche mit dem Einbauder zum Tragen des Vierungsthurmes erforderlichen Subkonstruktionen und derErweiterung der Krypta nach Osten hin verbunden waren, indem bei dieser Ge-legenheit die Beseitigung und Erneuerung der Gewölbe erforderlich wurde. Voncigenthümlicher Bildung sind die eines unteren Wulstes entbehrenden Basen derBündelsäulen. Die Basen der Mittelschiffsäulen zeigen die übliche attische Formund sind mit sporenartigen Eckknäufen versehen, (Solche sind auch bei der unterFig. 24 dargestellten Basis zu ergänzen.) Abweichend hiervon ist die Basis einer
Fig. 27 u. 28. Grundriss und Ansicht der Bündelsäulen.
Pilo der natürlichen Grösse.)
Säule gebildet; sie besteht aus einem oberen Rundstab, von dem der Uebergangzur unteren Platte durch eine vierkantige Schrägung bewirkt wird. 1 )
Noch einen interessanten Baurest, der auf die Mitte des 11. Jahrhundertszurückgeht, weist die Krypta auf; es sind die beiden äusseren, unter Fig. 29 und 30dargestellten Kapitelle in der ersten Säulenreihe der Chorapsis; 2 ) dieselben habenwohl ihrer schönen Form halber beim Neubau des 13. Jahrhunderts an dieser Stelleneue Verwendung gefunden. In dem Profil ihrer Deckplatte springt die Ueber-
') Abgebildet bei Humann „Ueber die Entstehung des Würfelkapitäls etc." (Jahrbücher des Vereinsvon Alierthumsfreunden im Rheinlande, Heft LXXXV1II, Seite 190, Note 1, Fig. XÜI).
2 ) Die Gypsabgüsse, nach welchen die Abbildungen haben hergestellt werden müssen, waren nichtganz vollständig; doch ist bei dieser Herstellungsweise die Deutlichkeit immer noch grösser, als bei einemPhotographiren nach den Originalen.