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Detailformen.
Fig. 21 gibt einen Schnitt durch das Östliche Gewölbefeld der jetzigen Chor-apside mit der Ansicht einer neben dem Mittelaltar stehenden Säule. In ihrerganzen Formgebung, in Blattkapitell und Basis mit Eckblättern erweisen dieselbenebenso wie die übrigen Strukturtheile ihre Entstehung im 13. Jahrhundert. InFig. 22 sind die zwischen den beiden Ostpfeilern stehenden Säulen des Mittel-schiffes in ihrem Aufbau, in Fig. 23 und 24 in ihrem Detail zur Darstellunggebracht. Dieselben kennzeichnen sich als Bautheile des 11. Jahrhunderts; ihreKapitelle zeigen die in jener Periode herrschende Würfelform, ihre unter Fig. 25abgebildete Deckplatte wiederholt sich an den Wandpfeilern der Seitenschiffwände.Die Basen der Wandpfeiler bestehen nur aus Platte und Schräge. Bei den beiden
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Fig. 25. Fig. 26.
Deckplatte der Säulen und Wandpilaster. Deckplatte der beiden Westpfeiler
„. , ..... „ .. , (zugleich Unterlagsplatte der beiden Säulen
(1/5 der natürlichen Grosse.) v
ZWISCHEN DEN OSTI'FEILERN).
(1/5 der natürlichen Grösse.)
westlichen Mittelschiffspfeilern fehlt jetzt der Sockel, während ihr Deckgesims dasin Fig. 26 dargestellte Profil zeigt. Dasselbe findet sich genau wieder in denSteinen, welche gegenwärtig unter dem Sockel der beiden zwischen den östlichenPfeilern stehenden Säulen liegen (Fig. 24). Ihr Vorkommen an dieser Stelle istein durchaus ungewöhnliches, und man geht nicht fehl mit der Annahme, dass sieursprünglich den beiden Säulen der Mittel- und Seitenschiffe scheidenden Wändeals Deckplatten gedient haben. Diese unter Fig. 27 und 28 mitgetheilten Säulenzeigen die Bündelform, welche auch in der Kirche Abdinghof zu Paderborn') vor-kommt. Jedoch sind die Dienste hier abweichend von Paderborn über Eck ge-stellt, so dass das Ganze mehr als Pfeiler erscheint. Das Kapitell ist in der Würfel-form gebildet. Dasselbe entbehrt allein der Deckplatte; da die unter den beidenOstsäulen befindlichen Unterlagsplatten den hier fehlenden Deckplatten in den Ab-messungen entsprechen, so findet auch hierin die obige Annahme noch eine weitereBegründung, und sind sie deshalb in der Zeichnung ergänzt worden. Die Erklärung,
') W. Lübke „Die mittelalterliche Kunst in Westfalen", 1853, Seite 61. Abbildung Tafel II Fig. 7.