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sein, welches an derselben Stelle seinen Platz gehabt hat. Ob die frühere Kirchedamals eine Zerstörung erlitt, welche einen Neubau nöthig machte, oder ob diebisherige, jedenfalls flach gedeckte Kirche den gesteigerten Ansprüchen an Schön-heit und Feuersicherheit nicht mehr genügte, und man sich deshalb entschloss,dieselbe durch einen prunkreicheren Bau zu ersetzen, muss bei dem Mangel annäheren Nachrichten dahingestellt bleiben: es liegt aber nahe, dass man die Restedes alten Baues so weit als möglich in dem Neubau wieder benutzt hat.
In diesem Lichte dürften die sonst unerklärlichen Erscheinungen, welche dasBauwerk aufweist, ihre einfache Erklärung finden. In der Zeichnung Fig. 19 ist die
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Fig. 19. Grundriss-Rekonstruktion der Kirche des 9. Jahrhunderts mit dem Erweiterungsbau
des 11. Jahrhunderts.
Kirche des 9. Jahrhunderts mit dem Erweiterungsbau des 11. Jahrhunderts im An-schluss an den Bau des 13. Jahrhunderts im Grundrisse zu rekonstruiren versuchtworden. 1 ) Der Bau des 9. Jahrhunderts stellt sich hiernach dar als eine drei-schiffige Basilika mit östlichem Querschiff und einem sich hieran anschliessendenChorraume. Als hauptsächlichste Grundlage für diese Rekonstruktion haben diedoppelgeschossigen Seitenkapellen gedient, deren auffällige Anordnung sich amleichtesten erklärt, wenn man sie als Reste der Querschiffanlage der früheren Kirche
') Zur Erläuterung dieser Zeichnung sei bemerkt, dass die Bautheile des 9. Jahrhunderts schwarz,die des 11. schraffirt dargestellt sind. Die Umrissform des jetzigen Baues ist durch einfache Linien, seineTheilung durch punktirte Linien angegeben.