Band IV.
ung: X. A 9£VH. 3), 20', 40 (ca. 10),'. XXXIV. 1),KXXVII. 1),); XL A 14
:xix. 2).
lie Fissuren,hen und Ab-a 1'/-' - 2 cmflehe hin dasist; bei den2 enden dieie, in flachem
ssurirung und:XV111.1),23
L'af.XXlX.3),3i jedoch zun Präparateniudet. lieber5 (ca. 2) eine/rens bis lastr der Vorder-lt; deutlichelie Präparate
es nicht bis>■ zwischen dieraf. XXXIII.)tale Trennungier Präparatevorderen oder
in der Mitte).
bedeutenderer3i elf hierherl mit ziemlich5, 03, 81, 83lysenlinie aus-.vahrscheinlicli'111. 1) und 94
nie.
Knorrenpartieisslinie befind-,o abgesprengtie zur Seite;T. 2) mit Bezug54 mit Rück-lokal sind dieieben, währendch des Feniurs ganz enorme
Band IV.
III. Abschnitt: Physikalische Wirkung der Geschosse auf die Knochen.
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Zerstörung der Knorrengegend in dem Präparate X. A 72
sehen.
Unter den Schussverletzungen, welche vorwiegend denäusseren Knorren betreffen, zeigt Präparat X. A 27 einenLoehschuss mit einer kurzen, von der Pjinschussöffnungausgehenden Fissur und einer Ablösung von Splittern andem verhältnissmässig grossen Ausschüsse: bei den Prä-paraten XI. A 23, 50, 55 und 57 sehen wir Abreissungenund davon ausgehende Fissuren am hinteren Abschnitte,eben dasselbe an der Aussenseite bei den PräparatenXI. A 35, 53 (Taf. XLVIL 2) und 60 (die beiden letzterenmehr Binnenschüsse); endlich zeigen die Präparate XI. A 5(Taf. XLI1. 1), 8, 12 und 62 fast totale Absprengimg desäusseren Knorrens mit gleichzeitiger, zum Theil weit-reichender Splitterung; die letztere sehen wir ebenfallsrecht beträchtlich in XI. A 43 (Taf. XLV1I. 1), wo eindeformirtes Chassepotprojektil von oben aussen nach unteninnen den Knorren getroffen hat und die Gelenkflächeunter Splitterung vor sich hergetrieben hat; eine langeFissur zieht durch den Knorpelüberzug des Condyl. int.Die Präparate XI. A 48 und 58 zeigen tiefe Rinnenschüsse,welche den Knorren von aussen nach innen unter reich-licher Fissurenbildung durchsetzen: endlich XL A 9 einenseichten Eindruck mit zwei Fissuren des Knorpels, vielleichtdurch Langblei (?) zu Stande gekommen, da der betreffendeFranzose bei Weissenburg verwundet wurde.
Der innere Oberschenkelknorren zeigt an seinem vor-deren Theile unter XL A 10 und 21 Rinnenschüsse mitFissuren — Chassepotprojektil im Knochen bezw. im Knie-gelenk gefunden, also keine grosse lebendige Kraft —und unter XL A 40 und 7 bedeutende Absprengungen;der hintere Theil des Knorrens zeigt unter XL A 28 einetiefe Rinne mit ausstrahlenden Fissuren und unter XL A 47grössere Abreissungen; der äussere bei XL A 18 und 24ziemlich starke Quetschungen, welche intensiv bei XL A 31an der unteren überknorpelten Fläche erscheinen, bedingtdurch ein Chassepot- (?) Projektil, welches einen Loch-schuss durch den Condyl. int. tibial. vorher gesetzt hatte;vergl. ferner XL A 52, wo sich ein Lochdefekt unten vornfindet. Totale Abreissung zeigt X. A 2 (Taf. XXV. 1),durch ein wenig deformirtes, stecken gebliebenes Langblei1866 bewirkt, und eine enorme Zersprengung X. A 48(Taf. XXXII. 2), ebenfalls 1866 durch ein ganz deformirtesLangblei zu Stande gekommen.
Hochinteressante Präparate sind noch XL A 11, wodas Projektil innerhalb der Kapsel des Kniegelenks auf-gefunden wurde, ohne dass es die Knochen verletzt hatte(vergl. Katalog); ferner XL A 25, wo 1864 eine Dänische (?)Kugel in das Gelenk eingedrungen war und nur an demKnorpeli'iberzuge des inneren Knorrens einen geringenDefekt — durch Eindrückung — bewirkt hat, und endlichXL A 26, wo das Langblei (?) das Knie eines Dänen unterleichter Streifung des lateralen Randes der Fovea inter-eondyl. und der Patella durchbohrt hat. (Vergl. auch XL
A 32 [Taf. XLTV. 2], Lochschuss der Patella mit geheilten
Fissuren.)
7. Schussverletzungen des oberen Tibiadrittels.
a. Oberhalb der Epiphysenlinie (vergl. XII. A 9).
Bei allen Schussverletzungen der Tibia oberhalb derEpiphysenlinie ist die Gelenkfläche mehr oder minder starkzerstört bezw. mit Fissuren durchsetzt, so bei XL A 1(1870, Chassepot?) und 33 (Taf. XLV. 1 ~ 1866, Langblei?)die Eminentia intercondyl.. während bei XL A 9 (1870.Langblei?) der hintere obere Rand ebenfalls mit Splitterungabgeschossen ist; mehr örtlich ist die Zerstörung bei XL A49und 51 geblieben: das Gegentheil zeigt No. 61, wo 1866das Langblei eine sehr bedeutende Auseinandersprengungvon hinten her bewirkt hat; in XL A 8 fehlt die Eminentiaintercondyl. gänzlich und sind beide Knorren abgesprengt(1870, Chassepot); bei XL A 17 hat das Geschoss (1866,Oesterreichisch?) die Kortikalis hinten in der Mitte ein-gedrückt, durch Osteomyelitis ist mitten in der Gelenk-fläche ein ovaler Defekt von 2 cm Tiefe entstanden.
Der äussere Knorren ist bei den Präparaten XL A 35und 36 (Taf. XL VI. 1) — Chassepot — völlig abgesprengtmit völliger Erhaltung der Fibulagelenkfläche (vergl. XLA 2, 37 und 48); bei XL A 23 (Granatverletzung, auchhierher gehörig XL A 63), 55 und 59 (Langblei?), 56(Chassepot?) ist vorwiegend der äussere Rand abgesprengtoder zermalmt mit Fissuren des Knorpel Überzugs; dieletzteren fehlen bei XL A 44, wo das Chassepot (?) einenrundlichen Einschuss in Höhe der Epiphysenlinie ohne— wenigstens ohne noch erkennbare — Fissuren gesetzt hat,welcher in eine grosse, glattwandige Höhle führt, die sichunter der ganzen intakten Gelenkfläche hinzieht (vergl.Katalog). — Ueber die Entstehung der breiten Fissur.welche in Präparat XII. A 31 die ganze obere Epiphysefast völlig derart abgelöst hat, dass nur an der hinterenFläche medianerseits noch eine lose Verbindung besteht,ist Sicheres nicht anzugeben; vermuthlich hat ein grossesSprengstück vorn aussen neben der Tuberos, tibiae diegewaltige Fissur bedingt. Der Knorpelüberzug ist nuran dem medianen Rande fissurirt.
Der innere Knorren ist in den Präparaten XL A 29und 31 durch Lochschüsse durchbohrt; bei No. 29 ver-decken Heilungsvorgänge die primär gesetzten eventuellenFissuren, welche indessen an der Ausschussöffnung nachoben zur Eminentia intercondyl. hin und nach abwärtswohl ziemlich sicher bestanden haben; der rundliche Kanalvon 4 1 /-' cm mittlerer Länge ist im Innern völlig glatt(Projektil?). No. 31 zeigt ähnliche Verhältnisse; dasGeschoss ist von unten nach oben durch den Kondylusgedrungen und hat die nach hinten innen gelegene "Wanddes Schusskanals abgesprengt, doch ist der Splittin- wiedergut angeheilt; die Gelenkfläehe der Tibia ist rundlichdurchbohrt, von dem Rande des Loches gehen mehrere
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