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Ausserdem bin ich der Meinung, dass, nachdem ichso lange, und nicht ganz unrühmlich, in der Wissenschaftthätig gewesen bin, ich einigermaassen ein Recht habe, dasPublikum zu ersuchen, es möge beim Erscheinen eines neuenWerks aus meiner Feder ein jeder, der sich für den vonmir behandelten Gegenstand interessirt, die Schrift selbstzur Hand nehmen, um zu sehen, wieviel er davon für seineZwecke brauchen kann, ohne sich allzuviel um Recensionenzu kümmern, da diese aus verschiedenen Gründen häufigviel zu wünschen lassen.
Deshalb habe ich seit lange auf keine Kritik ein Worterwidert, so leicht mir dies meist gewesen wäre. Oft ge-nug haben Freunde mir gerathen, wenn gar zu unwissende,gedankenlose und hochmüthige Recensionen meiner Werkeerschienen, ich solle doch einmal ein Exempel statuiren,das philologische Publikum Deutschlands müsse, da zumalim Augenblick die Zahl der ungünstigen Recensionen mei-ner Schriften, in Deutschland wenigstens, die der günstigenentschieden überwiegt, zuletzt an mir irre werden. — Ichhabe darauf stets entgegnet, dass nach Bentley's Ansichtein Gelehrter nie durch fremde Kritiken, sondern lediglichdurch seine Werke die Achtung des Publikums verlierenkann, dass übrigens wegen des unter manchen PhilologenDeutschlands zur Zeit grassirenden Unwesens der Cliquen undCoterieen und des damit verbundenen Klotzianismus meineWerke in meiner Heimath für den Augenblick nicht ganz dieAnerkennung finden können, die sie vielleicht verdienen, dassendlich, wer sich im Publikum durch solche Kritiken täu-schen lässt, es verdient, getäuscht zu werden.
Wenn ich nun auf die oben erwähnte Kritik entgegne,so geschieht dies keineswegs, weil sie irgend eine wissen-