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also höchstens Anwendung, wo es sich um unbedeutendeund gleichgültige Persönlichkeiten handelt. Glücklicher-weise bedarf es keines Panegyrikus, um-Ritschl dem liebe-vollen Andenken aller derer zu empfehlen, welche dasStudium des klassischen Alterthums hochschätzen, sowohlals Vermächtniss früherer Jahrhunderte, wie als bestesMittel, die Keime des Guten und Schönen in den Ge-müthern der Jugend zu erwecken, dieser das Wesen undnicht den Schein wahrer Bildung zu bringen.
So lange es noch solche Männer gibt (und wirhoffen, sie werden nie ganz aufhören), wird auch Ritschiim Gedächtnisse fortleben, zugleich als ein ausgezeichneterGelehrter und als einer der ersten Lehrer des 19. Jahr-hunderts.