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Die Anwesenheit Napoleons I. in Düsseldorf im Jahre 1811 : hierzu die Kunstbeilage: Einzug Napoleons in die Stadt Düsseldorf
Entstehung
Seite
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78 Beilagen.

Düsseldorf verdiente Hofkammerrath Beuth, sein Gesichtist leider nicht deutlich erkennbar. Rechts von ihmsehen wir den wohlbeleibten Musikdirektor Burgmüllermit Frau und dem Söhnchen Norbert, der als tüchtigervon Schumann warm empfohlener Musiker in Düsseldorfnoch einen gewissen Nachruhm geniesst.

Auf der rechten Seite sind nur zwei Personen er-wähnenswerth: ganz rechts der Baumeister Koehler undein Stück weiter links der kleine Maler 0. Mengelberg(hinter dem grüssenden Herrn in Frack und weissenBeinkleidern).

Die obere Inschrift auf dem vornehm stylisirtenTriumphbogen ist schon erwähnt (vergl. S. 7). Weiterunten steht mit kleineren Lettern links: Quae Vicit DatDextera Pacem (Den Frieden gibt er mit der Rechtennach dem Sieg) und rechts: Janum Clausit RevocavitArtes (Den Janustempel schloss er, rief zurück die Künste).Eine grössere Zeichnung der unteren beiden Embleme-Gruppen befindet sich noch unter Guntrums Papieren imhistorischen Museum.

Die oberen Darstellungen auf der Vorderseite desBogens sind leider auch auf jenem Original nicht deutlicherkennbar.

Rechts vom Triumphbogen erblicken wir das jetztnoch vorhandene v. Müllmannsche Haus, heute wiedamals nach dieser Seite hin das erste der Elberfelder-strasse. Davor das in den siebziger Jahren beseitigteFlingerthorgebäude. Ganz rechts im Hintergrund siehtman die Thürme der Jesuitenkirche.

Es sei noch erwähnt, dass von Petersen auch nochein anderes Bild aus jener Zeit in mehreren Exemplarenhier verbreitet ist: Der Uebergang der Russen über denRhein am 14. Januar 1814. In welcher Weise der Malersonst noch thätig war haben wir auf Seite 8 bereitserwähnt.