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Über die Strafe des Steintragens
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Ebersbrunn 1 ) 1586; Kl.-Ebersdorf 2 ), 17. Jahrh. Pfaffstetten 3 ),16. u. 17. Jahrh. bat nur den zweiten Absatz.

II. Geit ein fraw einem mann verpotne wart umb unverdientsack, die ist umb 12 ^.

ÖW. 8, 17 Zeile 30 f. Ulrichskirchen 1438.

Rem wann ain fraw ain mann ahn oerpotenes wort geit umbunoerdient sack, die ist verfallen 12 9\ als oft si das thut*) unddemnach in der herrschafi straf.

ÖW. 7, 1037, 20 ff. Winden, Mitte des 15. Jahrh.; Neu-Eigen oder Münichhof 5 ) 16. Jahrh.; Podersdorf 6 ) 16. Jahrh.;Wülfleinsdorf a. Leitha 7 ) 17. Jahrh. (im Texte steht die Jahres-zahl 1240!); Sulz, Grub, Siegenfeld, Preinsfeld, Meierling 8 ),Sittendorf, Dornbach 9 ), Alland 10 ), Sparbach, Weißenbach, Brühl 11 ),16521735.

Mit Ausnahme von Nodendorf und Ebersbrunn waren alleaufgezählten Orte Heiligenkreuzer Besitz. N. und E. waren weltlich.

25. Zwettl.

Ob sich weiber oder diernen mit einander zerkriegten sliegenoder raufeten oder mit unzimlichen ertöttunden 12 ) worten aine diander schendet, die sol mon gen closter vorderen oder dahin füren,daselbs sol mon in den pachstain anhengen, den sullen si dann tragenhin gen Rudmars durch das ganz dorf auf und ab, von aim valtarzum andern und hinwider gen closter, und als oft si rasten under-wegen als oft venvandlt 72 ^. so mon in dann den stain im closterroiderumb ablegt, so ist aine zu wandl verfallen 2 9\ 6 ß ^.

Sein si aber fridper frawen und ob sie mit einander kriegen,nit slahen, raufen, auch nit mit ertöttunden worten an einanderschelten, die haben ir iede verwandlt 12 \ und stet in ires mannesstraff).

!) ÖW. 8, 528. 2 ) ÖW. 8, 18. 3 ) ÖW. 7, 1063 und 7, 536.

4 ) nur bis daher die Weistümer Sulz, Grub usw. bis Brühl.

5 ) ÖW. 7, 1042. 6 ) ÖW. 7, 1045.7 ) ÖW. 7, 453. - 8 ) ÖW. 7, 482.

9 ) ÖW. 7, 484. «°) ÖW. 7, 478. ») ÖW. 7, 570.13 ) B verbessert ehr tödtunden. C eher t.13 ) In B gestrichen. Fehlt C D.