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23. Tresdorf.
Item, ob ein weih auf der gassen öffentlich mit verbotnen wartenschilt oder beleidigt, welche die ist, ist zu wandl verfallen 6 ß 2 ^.hat si es an dem guet nit, so sols sie die geigen tragen.
ÖW. 7, 370 Tresdorf und Sebarn 1582. (Herrschaft: Jesu-iten in Wien.)
Gleichlautend bis auf die Schlußworte (dafür: so soll si denpackstain tragen) Grinzing 1 ), 17. Jahrh. (Jesuiten, Wien).
soll sie die geige oder fidl tragen Tresdorf 2 ) 1685.
24. Ulrichskrrchen.
/. Ob sich die weih mit einander schendaten mit unzimblichenwarten, so sol mon in anhahen den pokstain, den süllen si tragenvon einem falltar zum andern, von ainem ort zu dem andern, undsol in der richte)' dingen einen pheifer und ir aigner man einenpauker' 6 ). ob aber ainer sein weih wolt dem gericht vorhalten,so mon si vordret zu der peen, dem sol der richter schicken dasstäbl und ist der herschaft verfallen 32 tal. S[ als ainer der sichdes gerichts hat underwuntn.
Ob aber ein weib unzuchtig wer mit worten und mit werchnund würd irm man geklagt und*) er zug si nicht davon, die sindbaide wandl phlichtig und pessrung darnach und die Unzuchtgros ist.
ÖW. 8,12 Zeile 11 ff. ülrichskirchen 1438-52. Mit ge-ringen Abweichungen haben denselben Text Thomasl 5 ), Mitte des
15. Jahrh.; Rannersdorf 6 ), Mitte des 15. Jahrh.; Nodendorf)1530; Baumgarten a, d. March»), 16. Jahrh.; Erdpreß 9 ),
16. Jahrb.; Nieder-Sulz 10 ), 16. Jahrh.; Haslach 11 ), 16. Jahrh.;
») ÖW. 7, 938. ') ÖW. 7, 375.
3 ) Dieser Satz ist in Ebersbrunn mit Bleistift getilgt. ÖW. 8, 161Anmerkung h.
*) wolt si nicht davon, ziehen und darumi straffen Thomasl.5 ) ÖW. 8, 161. 6 ) ÖW. 8,135. ') ÖW. 8, 17a
8 ) ÖW. 8, 38. 9 ) ÖW. 8,86.10 ) ÖW. 8, 94. ") ÖW. 8, 206.