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Urkundenbuch des Stiftes St. Gereon zu Köln
Entstehung
Seite
563
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des ein morgen is off da by, mit deme huyse ind hoeve dartzogehoerende bynnen Colne geleigen intghen der proistijenover in scheissende is op die Seggergasse tusschen erve derLantzkronen op eyne sijde ind Vetscholdern op die andersijde, so wie dat selve erve huyss ind hoff bynnen sinenvreden plancken ind steynen . . . geleigen is, . . . vonftzichjaere lanck . . . as timb einen sicherlichen jaerlichen pachte. . . vur vier aemen wirtzen Coeltzer roeden des selven ge-wass as in deme vurss. wingarde weisset . . . also dat dievurg. Beelgin ind yre erven dat vurg. erve . . . biiwich indrustich halden soelen beplancken befreeden as gewoenlich isgeweist in dat geboeret zo doin . . .; vort ist mit sunderheitgefiirwert, dat die selve Beelgin . . . bynnen desen neestenzokoemenden dryn jaeren an dem vurg. erve huyse wingardeind hoeve verbouwen sali dae des alre noetzde is 60 oever-lentze rijnsche gülden." (Wird eine Bedingung nicht erfüllt, so fälltdas Erbe an die 7 Priester zurück. Tritt einmal allgemeiner Misswachsein)so soelen wir . . . die vurg. Beelgin off yre erven guet-lichen benaden ind sy virsten myt deme pachte off eyn deillsoff zomaele des zo beyden biss an den neesten herfste sonderargelist." (Nach den 50 Jahren sollen die Erben der B. das Vor-pachtsrecht an dem Erbe haben.)Alle argelist nuwe ind aidefunde behendicheit behulpe in beschutnisse van gesetze offexceptien geistlichs off werentlichs rechtz hie inne gentzlichenuyssgescheiden." (Die sieben Priester, der Propstwant hey hiemyt by ane ind oever geweist is ind gededingt hait" und end-lich DK. von S. Gereon haben ihre Siegel angehängt. Die Urkundeder Beelgin S. tvurde und ist besiegelt von ihr selbst, und von denKöln. Bürgern Johann von Heymbach und Johann Kaldenberch.)Original in S. Gereon.

"Wir fügen hier noch einige weitere Verträge der Vikare von S. G.aus derselben Zeit hei:

1436, Jan. 1., bekunden Goyswyn van Boederich und seine Frau Jutte,dass sie das in der Schmierstrasse neben dem Hause, welches HermannValke von den Vikaren von S. Gereon in Erbpacht hat gelegene Haus,welches der Vater der Jutte, der verst. Johan van Anrode von denselbenVikaren gegen einen Jahrzins von 6 Köln. Mark und die sonstigen üblichenVerpflichtungen in Erbpacht empfangen, und welches sie (Goyswyn undJutte) von Johan v. A. geerbt haben, nunmehr an die Köln. Bürger Woul-ter van Boederich und Frau Druytgen gegen eine gewisse Summe Geldes