Druckschrift 
Urkundenbuch des Stiftes St. Gereon zu Köln
Entstehung
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Vorwort.

Die Frage, ob es der Mühe wert war, dieses Urkundenbuchherauszugeben, niuss sein Inhalt beantworten: ich darf hoffen, dassdiejenigen, welche sich mit rheinischer Provinzialgeschichte im allge-meinen, und besonders mit der Geschichte des religiösen, politischenund socialen Lebens soivie mit derjenigen der Sprache des KölnischenLandes und seiner Nachbaren beschäftigen, das Buch nicht ohne Ge-winn benutzen werden.

Was die Form der Herausgabe der Urkunden in unseremBuche betrifft, so wird vielleicht getadelt werden, dass dieselbe nichtganz mit der durchdie Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde"im J. 1883 aufgestellten Norm übereinstimmt. Hoffentlich aber wirdman uns zugestehen, dass ivir dem Leser die Kenntnis der Urkundennach Inhalt und Form, so weit diese für die Geschichte ivünschens-wert und ohne Autopsie möglich ist, ermöglicht haben. Mehr als sonstgebräuchlich, haben wir bei Auflösung von nichtsystematischen Ab-kürzungen ein Fragezeichen zugesetzt; es soll dieses indes in der Begelnur einen ganz leisen Zweifel ausdrücken. Manche Abkürzungen derUrkunden, tvelche jedem kundigen Leser verständlich sind, haben wirgelassen; jedoch findet man S. XVI. auch die Auflösung der haupt-sächlichsten angegeben.

Den Inhalt des Buches haben wir abgesehen von etwa 30gedruckten Büchern entnommenen Urkunden geschöpft aus denKöniglichen Staatsarchiven zu Düsseldorf und Coblenz, aus dem Ar-chiv der Stadt Köln, aus dem Vatikanischen Archiv und aus dem

Joerres, Urkundenbuch von S. Gereon. \