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Urkundenbuch des Stiftes St. Gereon zu Köln
Entstehung
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Das Archiv von S. Gereon in Köln.

Dasselbe enthält abgesehen von einer Anzahl später minder-wertiger Copien:

1. Etwa 250 Originalien, von denen vielleicht dreissig nichtsmit der Kirche S. Gereon zu schaffen haben, und einige 20 nichtdie Mühe der Veröffentlichung in diesem Buche zu lohnen schienen.Wiedergegeben sind 199, darunter 1 aus dem 11., 17 aus dem13., 85 aus dem 14., 63 aus dem 15., 34 aus dem 16., 9 ausdem 17. und 2 aus dem 18. Jahrhundert.

2. Das Rote Buch oderLiber Rubeus", wie es in einer etwavor 200 Jahren eingetragenen Bemerkung genannt wird. Dasselbe istim J. 1885 durch Frau Wwe Justizrat Claisen dem damaligen Kaplan(und jetzigen Pfarrer) von S. Gereon, Herrn H. Schumacher für dieseKirche geschenkt worden. Seinen Namen hat es von den starken, mitrotem Leder überzogenen Holzdeckeln, in welche dasselbe gegen dasJahr 1700 eingebunden worden ist. Es enthält 143 numerierte mitUrkundencopien beschriebene Pergamentblätter, welche 33 cm hochund 25 cm breit sind, und oben und nach innen einen Rand von3,5 cm Breite, unten einen solchen von 67 cm und nach ausseneinen Rand von 34 cm haben. Die 143 Blätter zerfallen in 18Hefte von je 8 Blättern, von welchen aber beim 3. und 17. Heftje ein Blatt fehlt, wohingegen vorne ein einzelnes Blatt zugefügtist. Blatt 129132 sind an verkehrter Stelle eingesetzt, so dassder von 128 nach 133 sich fortsetzende dortige Text durch jene4 Blätter unterbrochen wird. Vorne sind beim Einbinden 4 miteinem alphabetischen Register versehene Blätter, und am Ende26 dergleichen beigefügt, von welchen nur die 2 ersten mit einerSpecification deren zu eines freyedelen Stifts Sti Gereonis hoffszu Junkersdorff gehörigen Ländereyen" im vorigen Jahrhundertbeschrieben worden sind. Die ersten 260 Urkunden sind numeriert,