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Urkundenbuch des Stiftes St. Gereon zu Köln
Entstehung
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394
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deren Haus bei S. Aper welches früher besessen haben Heinrich vonCassel, Beneflciat in S. Gereon, und dessen Genossin an dem HauseBela von Spiegel auf ihre (der Pächter) Lebenszeit in Pacht erhaltenhaben. Die Pacht beträgt 10 Köln. Mark, wovon jedesmal 5 zu Aller-heiligen und 5 zu S. Philippus und Jacobus zu entrichten sind. Ausser-dem müssen die Pächter innerhalb der nächsten 2 Jahre auf den Baudes (zerfallenen) Hauses verwenden und dasselbe darnach in gutemStande erhalten. Auf Bitten der Pächter haben die Schöffen TbGrgn und Joh. van nie Tolhuys unter der Linde bei S. Gereon ihrSiegel angehängt.

Original in S. Gereon. Die Siegel hängen noch beide an.

385. 1351, verkaufen Heuricus clictus Bleveneyt und Johannesdictus Bystervelt und Frau Bela an die Vikare von Gereonsexjornales terre arabilis minus septem virgis cum dimidia . . .liberos et exemptos sitos et inclusos inter agros dominorumde Kneygsteden in Parochiä de Zunze." Die Verkäufer über-tragen das Allod den Vikareneffestucantes ore et calamo . . .prout moris est patrie in strata publica ... in pntia scabino-rum apud Zünze." Verheissung der Warandie und Verzicht aufExceptionen, icie gewöhnlich. Die Schöffen von Zons hängen ihrSiegel an.

Original im St.-A. zu Düsseldorf. Das Siegel ab, liegt aber gut er-halten bei.

386. 1352, Februar 22. (in cathedra s. Petri), bekundetder Köln. Bürger Ludwig von Poylheym, dass er von den 7 Priester-vikaren an S. Gereon eine (wörtlich wiedergegebene) Urkunde er-halten hat des folgenden Inhaltes: Die 7 Priestervikare und nament-lich auch der zu ihnen gehörende Rector der Kapelle S. Helena habendas zur Hälfte ihrer Gemeinschaft und zur Hälfte dem genanntenRector gehörige Haus neben dem Pütz in der Gereonsstrasse, ivelchesöstlich an die Curie Lohof und ivestlich an das Haustzo me hunen"grenzt, an L. von P. auf dessen Lebenszeit gegen einen Jahrzins von8 Mark 2 Seh. Kölnisch verpachtet. Die Pacht ist zur Hälfte zu