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Urkundenbuch des Stiftes St. Gereon zu Köln
Entstehung
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zu zahlen, welche Summe ihm dann aber wieder vom Nachfolger desverst.Pächters zurückgezahlt werden muss. Zeugen: Arnoldus prep.,Witkint choriepiscopus, Embrico, Godefridus canonici, Simoncapellanus, Wilhelmns prior, Lambertus cellerarius de Rich-winstein und 4 Laien.

Nach dem Original im Kgl. Staatsarchiv zu Düsseldorf. Angehängtist das ziemlich gut erhaltene Siegel von Richwinstein (Madonna das Jesu-kind auf dem linken Arme tragend, in der linken Hand das Lilienscepterhaltend).

119. 1245, März. Propst G(odefricl) von Bonn sendet demScholaster Heribert, dem Godefr. von Erper ode und dem Mag. Jo-hannes, Kanonikern von S. Gereon, seinen Gruss und bestimmt alsKölnischer Archidiacon, dass nachdem die vom verst. Kölner Erzb.Heinrich und von den Praelaten und dem Capitel von S. Gereonerwählten Schiedsrichter angeordnet haben, dass die Kirche von (Nieder-)Bachern der Propstei von S. G. soll incorporiert und durch einen Vicarsoll bedient werden diese Anordnung insoweit solle geändert wer-den, als man entsprechend den canonischen Bestimmungen einen Pastoranstellen und also auch für einen solchen die nötigen Einkünfte aus-werfen solle.

Original mit schön erhaltenem Siegel im Kgl. Staatsarchiv zu Düsseldorf.

120. 1245. Erzb. Conrad nimmt das durch den PropstArnold von S. Gereon bei dieser Kirche zur Aufnahme von Armenund Schwachen erbaute und dotierte Hospital zu h. Maria Magdalenain seinen besondern Schute,

Nach Ennen, Gesch. der Stadt Köln 1, 703, wo noch bemerkt wird,dass das Spital gegen 1240 erbaut worden sei.

121. 1245, Juli. Dechant und Kapitel von S. Gereon be-kunden, dass ihr Mitkanoniker Magister Johannes als Vorsteher desLichteramtes der Kirche ihrem andern Mitkanoniker HarÜif und