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116.— 1244, Dez. 22. zu Lyon. P. Innocenz IV gewahrtdem Erzb. (Siegfried III) von Mainz die Vergünstigung, dass dessenNeffe Conrad, Kanoniker von S. Gereon, ausser den Pfründen, dieer bereits besitzt, noch eine weitere annehmen darf.
„. . . . Arch. Maguntino. Etsi clericis qiü —. Eine est,quod —■ cum dilectus filins Conradus canonicus s. GereonisCol. nepos tuus de benefieiis, qne obtinet, nequeat, ut asserit,iuxta nobilitatem suam et terrae consuetudinem congrue sus-tentari — committimus, ut cum ipso, quod unicum aliud bene-ficinm, etiamsi curam habeat animarum annexam, vel per-sonatus existat, si sibi canonice offeratur, licite reeipere valeatet cum obtentis libere retinere .... dispenses. Datum LugduniXI kalendas ianuarii, anno seeundo.
Regisfcrum P. Honorii, t. 21, f. 125, n. 55. — Gedruckt bei Berger „Lesregistres d'Innocent IV n. 802.
117.— 1244, September 22. Propst Älbero und der ganzeConsent von Mechtern bekunden, dass sie aus Not eine in Morsdorpgelegene Hufe an den Propst Arnold von S. Gereon für 50 KölnischeMark verkauft haben, dass dieser aber ihnen (den Verkäufern) dieHufe geschenkt hat, sich selbst nur den Niessbrauch auf Lebenszeitvorbehaltend. Beide genannten Pröpste haben ihre —■ noch vorhan-denen — Siegel angehängt.
Original im Kgl. Staatsarchiv zu Düsseldorf.
118.— 1244. Propst Arnold von S.Gereon bekundet, dassGode-frid Sohn Winand's, genannt Scotte, von S. Gereon ein Allod, bestehend aus1 Hofstatt und 30 Morgen Ackerland, gelegen zu Uppindorph (— Oppen-dorf bei Lipp, Kr. Bergheim), in Erbpacht gehabt und dann das Allod mitBewilligung des Pr. an die Kirche der Schwestern von Richwinsteine ver-kauft hat, dass G. aber sofort wieder das Allod für sich und seine Erbenvom Kl. Bichw. zurückerhalten gegen einejährl. Pacht von 4 Malter Wei-zen, 8 Malter Boggen und 30 Denaren. Beim jedesmaligen Tode desPächters hat der Kellner von Bichw. an S. Gereon die doppelte Pacht