Druckschrift 
Urkundenbuch des Stiftes St. Gereon zu Köln
Entstehung
Seite
120
Einzelbild herunterladen
 

120

dessen Nachfolgern eine imÄcker" von S. Gereon gelegene Hofstätteübergeben hat mit der Bedingung, dass H. oder dessen Nachfolgerjedes Jahr an das Lichteramt 3 Schillinge bezahle. Das Kapitel be-stätigt diese Uebertragung und fügt die Rechte und Gebäude hinzu,welche es durch das Vermächtnis des verstorbenen MitkanonikersBurcgard in der genannten Hofstätte erlangt hat, dieses unter derBedingung, dass H oder dessen Nachfolger der Kirche jedes Jahr5 Schillinge zahle. Derjenige, der nach dein Tode des letzten In-habers die Hofstätte erhält, soll sie nehmen aus der Hand des Vor-stehers des Lichteralntes und hat dafür (als Kurmede) nur 3 Schillingezu entrichten, wie das auch gewöhnlich ist bei den angrenzenden Hof-stätten.Acta sunt hec in capitnlo nostro de consensu et volun-tate domini Arnoldi prepositi, Heriraanni decani, Henrici scola-stici, Widekind choriepiscopi, Alexandri custodis, Godefridicamerarii, Egidii, Godefridi de Herperode, Conradi de Cyrne,Philippi, Herberti, Conradi de Blankenheim, Ottonis, Lamberti,Henrici de Huckenswagen, Giselberti, Hermanni, magistri Iohan-nis, Henrici, Rorici, Embriconis, Engelberti et aliorum con-canonicorum nostrorum, a. d. MCCXL quinto, mense Mio."

Gedruckt E. Quellen II, 245 nach dem Original im Düsseldorfer Staats-archiv.

122. 1246, März. Der Propst und das Kapitel von S. Gereonerlassen den 2 Brüdern Cleingedank den Zehnten von 12 in der Flurvon S. G. gelegenen Morgen Landes; anstatt dessen sollen die Brüderin Zukunft jährlich Pj 2 Ohm Wein und 12 den. zahlen. Zeigt sichaber jenes Land ungeeignet, um Wein auf demselben zu ziehen, danntritt das frühere Verhältnis wieder ein.

Arnoldus dei gratia prepositus, Hermannus decanus totum-que capitulum s. Gereonis in Colonia. Omnibus tarn presen-tibus quam futuris presentem paginam inspecturis salutem indomino. Ut omnis ambiguitas tollatur in posterum tenore pre-sentium duximus declarandum universis, quod nos nostram etecclesie nostre attendentes utilitatem decimam nostram, quenobis de duodecim iurnalibus terre Gerrardi et Apollini fra-trum dictorum Cleingedanc sitis in campo s. Gereonis solviconsuevit, eisdem ac eorum heredibus concessimus iure here-