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„Acta . . . MCL regnante Cunrado Romanorum rege au-gusto, presidente Colonie Arnoldo archiepiscopo, presentibuset annuentibus ecclesie s. Gereonis fratribus Waltero decanoet prepositure procuratore, Hugone magistro, Alberto cellerarioceterisque omnibus, Reginero advocato ipsius ecclesie.
R. B. fol. 89 a. Gedruckt Lac. I, 253, 369. Original im Staatsarchivzu Düsseldorf; das in der linken Ecke aufgedrückte Siegel zeigt eine männ-liche Figur mit kurzem Leibrock, welche in der Linken eine Palme hält.Von der Umschrift ist nur zu lesen: .... ONDVX..........
11.— (1151 Maerz 15. oder wenig später.) Kaiser Conrad IIIschreibt an den Papst Eugen III, dass er — nachdem der Bischof Ha -ribert von Utrecht gestorben sei — Gesandte in diene Stadt geschickthabe, um die bei einer solchen Gelegenheit leicht entstehenden Unruhenund Plünderungen von Kirchengütern zu verhüten. Zugleich habe erden Clerus, die Vornehmen und die Bürger der Stadt aufgefordert,allen Hader bei seite zu setzen und sich demütig und einträchtig zurWahl vorzubereiten. Das hätten diese aber nicht gethan, und hättedadurch die geistliche und weltliche Macht lange Zeit hin und her ge-schwankt. Endlich seien sie zur Vernunft gekommen und hätten derDompropst, der Domdechant und der übrige Clerus, sowie auch alleVornehmen einmütig den Propst Hermann von S. Gereon in Köln,einen Mann von tadellosem Leben und bewährtem Hufe, zum Bischofgewählt. Nun hätten aber einige Ministerialen einzelne Männer ausdem genannten Clerus gezwungen, eine andere Wahl vorzunehmen,und zwar hätten diese dann ihre Stimmen dem Propst Friedrich vonS. Georg in Köln, der weder das hinreichende Älter, noch die erfor-derlichen Weihen habe, gegeben. Er, der Kaiser, habe darauf beidePcuieien auf Mittfasten zu sich beschiedot,. Hermann sei auch mitseinen Wählern gekommen, die andere Partei aber sei ausgeblieben,nur der Graf A(dolf), der Vater des Friedrich, sei erscläeuen, undhabe, obschon er keinen schriftlichen Auftrag gehabt, um Aufschub derSache angestanden. Er (der Kaiser) habe daher gemäss dem Bäte der Bi-schöfe und der Fürsten den Hermann zu dem Bischofssitze befördertund bitte nun den Papst diese Beförderung zu bestätigen. — Ausserdembittet der Kaiser seine Heiligkeit für seinen Verwandten, den GrafenOtto von Ära, gegen den ein Cleriker Jonathas vom Papste die