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Urkundenbuch des Stiftes St. Gereon zu Köln
Entstehung
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Andream Traject. eputn, Wernerum Monast. epum, UdonemOsnabr. eputn, Embriconem Wirzeburg. eputn et Nicolaum Ca-merac. epum, quibus rei geste ordinem dixitnus et quid eis deiudicio videretur, interrogavitnus. Hi . . . secundum iudiciumet consuetudinem omnium ecclarum adiudicarunt archidiaconissuperiorem ubique locum. Iudicium ergo datum hoc modo,et in nostra presentia a ven. epis et clero approbatum autho-ritate s. Petri ac nostra ven. Gerhardo Bonnensi praeposito,Hermanno Xanctensi preposito 5 ) et eorum successoribus eteorum ecclis in perpetuum confirmamus, etc. (Folgen vieleZeugen, darunter:)de s. Gereone Ruberto decano." Actasunt Coloniae a. dorn. ine. 1138, ind. I, regnante Conrado se-eunde anno regni eius primo.

Auszüglich nach dem Abdrucke (aus dem Original?) bei GüntherI, 249. Das Aktenstück steht auch in Hartzheim, Conc. Germ. III, 338.

') Bei Hartzheimhabiturus". 2 ) H. vielleicht richtiger:una"3) bei H. fehltet H. X.". *) Bei H.:deberet\ 5 ) Bei H. fehlt:H.X. pr. a . Unsere Ueberschrift steht so bloss bei Hartzheim, wobei aberwieder unsor Klammerzusatz fehlt.

"Wir haben die Urkunde gesetzt in die Zeit, zu welcher die genanntenZeugen auf dem ersten Hoftage des neuen Königs Conrad III nachweislichzu Köln gegenwärtig waren. Vgl. W. Bernhardi, Konrad III, 22 ff.

10. 1150. Es wird kund gelhan, dass der verst. Propst Brunov. S. Gereon der Kirche in Gisenkirchen einen Rottzehnten in dem-selben Dorfe für immer geschenkt hat, mit der Bedingung jedoch, dassdie dortigen Pfarrgenossen einen etwa an dem Dache oder dem obernTeile des Kirchengebäudes eintretenden Schaden aus jenem Rottzehntenwieder gut zu machen haben, also ohne Beihilfe des Propstes oderdes Pastors. Diese Schenkung, durch den bischöflichen Bann befestigt,ist jetzt nach dem Tode des Propstes durch Walter, den Dechant undPropsteiverir alter von S. Gereon, soicie durch Walter, den Domchor-bischof und Pastor dsr genannten Pfarrei, erneuert und auf den Ratdes Dompropstes Arnold, des Domdechanten Walter und der anderenDomprioren abermals mit dem bischöflichen Banne bekräftigt worden.