Wechſel⸗Rechnung.161sind gewöhnlich erdichtet, und wenn sie es nicht sind,so dürfen sie doch nicht darum wissen. Der Accep-tant darf auch nicht immer ein wahrhafter Name seyn,oder der Wechsel ist allenfalls auf einen dritten Ortgezogen, und wieder an einem andern Orte domiciliirt,d. h. wo er bezahlt wird. Nun setzen sich die Theil-nehmenden an Indossanten darauf, und dann ist derDiscontent (d. h. die Person, welche das baare Geldgegen den verkauften Wechsel gibt) leicht zu finden,wenn diesem nicht aller Credit fehlet. Der Wechselwird von dem Verfalltag eingelöset, und vorher einähnliches Papier fabricirt.Vom Pari=Rechnung.Die völlige Gleichheit des Werths zweyerMünzen oder des innern Gehalts an feinem Golde oderSilber wird das Pari dieser Münze im engsten undeigentlichsten Sinne des Worts genannt.Dieser Pari=Werth oder die Berechnung desselbensetzt eine genaue und zwar zuverlässige Kenntniß derMünzfuße voraus, nach welchen die zu vergleichendenMünzsorten ausgeprägt worden sind.Das Pari, oder die Gleichheit des Werths derMünzsorten wird gefunden:1) Wenn man zwey verschiedene Münzsorten nachihrem innern Gehalte mit einander vergleicht.2) Wenn dieses auch nach dem äussern Werth ge-schiehet.3)
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