Wechsel=Rechnung.141einerley Hauptzweck und beyde erfüllen denselben voll-kommen, wiewohl die letztern mit größerer Leichtigkeit.Der Ursprung der Benennung Girobank entsteht ausdem italiänischen Wort Giro, ein Zirkel, und daswill so viel sagen, daß in einer solchen Bank das Ei-enthum des Geldes unter einem bestimmten Zirkel,oder Anzahl von Figuren umhergehe, welches bey denübrigen Banken nicht statt hat.Wer nun eine Summe Geldes baar als einen Fondin eine Girobank niederlegen will, muß die geordnetenMünzsorten, nach dem vorgeschriebenen Schrot undKorn einliefern. Diese Gelder werden ihm auf ein be-sonderes Blatt in den Hauptbüchern der Bank gutge-schrieben, und dies ihm gewidmete Blatt heißt: Fo-linm.Für jede Summe, die ab= oder zugeschrieben wird,bezahlt der Interessent eine Kleinigkeit, wovon die Un-kösten bestritten werden. — Die Girobanken vergütenkeine Zinsen von den ihnen anvertrauten Fonds. Manhat diese Vorstellung gewöhnlich von den Banken, undmanche so genannte Bank, welche nur zum Zwecke auf-gerichtet wird, um viel Geld in eine Cassa zu bringen,dessen sich der Staat bedienen könne, unterhält dieseVorstellung, indem sie einen jeden, der sein Geld ihranvertraut, Zinsen anbietet und bezahlt.Die Abschreibung einer Summe auf das Foliumkann nicht eher geschehen, bis der Bezahler eine schrift-liche mit seines Namens=Unterschrift und vorgedrucktemPetschaft versehene Anweisung selbst übergibt. EinesolcheAnweisung wird Bancobillet genannt. Kann
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