Druckschrift 
1 (1805)
Entstehung
Seite
103
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103Regeln welche bey den arithmetischen undgeometrischen Verhältnissen zubeobachten sind.Bey einem arithmetischen Verhältniß kommen dreySachen zu betrachten vor. 1tens die größere Zahl, 2tensdie kleinere Zahl, und 3tens deren Unterschied. Z. B.= 5;Es sey die größere Zahl = 15, die kleinereso wird der Unterschied gefunden, wenn die kleinere Zahlvon der größern abgezogen wird, nämlich 5 von 15 oder= 10.15 5, so ist die DifferenzWenn aber die kleinere Zahl nebst dem Unterschied ge-geben; so wird die größere gefunden, wenn man den Un-terschied zu der kleinern Zahl addirt. Z. B. In dem vo-rigen Beyspiel ist 5 die kleinere Zahl und 10 der Unter-schied, folglich 5 + 10 = 15 als die größere Zahl.Ist aber die größere Zahl nebst dem Unterschied bekannt;so findet man die kleinere Zahl, wenn der Unterschied vonder größeren Zahl abgezogen wird. Denn 1510.= 51also 5 die kleinere Zahl.Zusatz. Wenn zu der größeren und kleineren Zahl,eine gleiche beliebige Zahl addirt, oder davon subtrahirtwird; so bleibt der Unterschied derselbe. Z. B.Zu den zwey Zahlen die vorhin gegeben worden, 15 und5, sollen 8 addirt werdenoder 4 subtrahirt:1515+ 8 + 8 4 423 13 = 10II 1= 10.WennG 4