Druckschrift 
1 (1805)
Entstehung
Seite
54
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54Von den ungleichbenannten Zahlen.Ungleichbenannte Zahlen sind solche, die verschiedeneaber ähnliche Sachen anzeigen, z. B. Pfd. Loth und Quent,oder Thlr. stbr. und Deute.Aehnliche Sachen sind solche, welche zu einer Gattunggebracht werden können, z. B. 7 thlr. 19 stbr. kann zueiner Münzsorte, 2 Pfd. 13 loth zu einem Gewicht gemachtwerden.Diejenigen aber, welche sich nicht zu einer Gattungbringen lassen, heißen unähnliche. Z. B. Ehlen undPfd. u. dgl.Die Reduction oder Verwandlung ist absteigend,wenn eine Zahl von einer höheren Gattung zu einer ge-ringern gemacht werden soll. Z. B. Thlr. zu stbr., oderPfd. zu Loth und Quent. u. s. w.Die Reduction ist aufsteigend, wenn eine geringereZahl zu einer höhern Gattung gemacht werden soll. Z. B.Loth zu Pfd. oder dt. zu stbr. u. s. w.Die aufsteigende Reduction wird durch dividiren ver-richtet, indem man die Zahl der geringern Gattung, durchdie Theile der Einheit welche am nächsten ist, dividirt. Z.B. auf Deute folgen Stüber, oder auf Loth folgen Pfun-de und dann Centner u. s. w. Wenn also Deute zu Tha-ler reducirt werden sollen; so dividirt man zuerst die Zahlder Deute mit 8 zu Stüber, weil 8 dt. = 1 flbr. ist,und hernach den Quotient mit 60° zu Thlr., weil 60 sibr.1 Thlr. ist u. dgl. m.Die absteigende Reduction wird durch multiplicirenverrichtet; man multiplicirt nämlich die höhere Gattungdurch