27de suchen; Menschen endlich, welche da sieimmer Menschenliebe und Duldung im Mun-de führen, wahre Menschenhasser, und imbürgerlichen Leben die unduldsamsten sind,wenn sie nur den Streich verbergen, undheimlich ausführen können.Mich deucht, daß euch hier der heiligeSuitbert zurufe, was auch einst der heiligePaulus an seine Gläubigen schrieb: O!meine Kinder! die ich mich abermalbemühe zu gebahren, bis daß Chri-stus in euch gebildet werde; (Gal.K. 4. V. 19.) werdet doch nicht wanken-de Kinder, und laſſet euch nichtvon jedem Winde der Lehre durchSchalkheit der Menſchen, oderdurch List, wodurch ſie euch verfuͤh-ren, herum treiben; (Eph. K. 4. V. 14.)stehet, und lasset euch nicht wie-der unter das Joch der Dienstbar-keit bringen, (Gal. K. 5. V. 1.) der ihrſo glücklich entgangen, und zur Erkenntnißder Wahrheit gekommen seyd; stehet festim Glauben, handelt, wie Man-ner, und ſeyd beherzt; (1. Cor. K. 16.V.13.) haltet die Satzungen, (2 Theſ.K. 11. V. 14.) die Christus durch sein Evan-gelium, und durch seine Apostel so wohlſchrift⸗
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Zweyte Rede bey dem eilfhundertjährigen Jubelfeste des heiligen Bischofs Suitbertus, Apsotels hiesiger Gegend und der benachbarten Länder : vorgetragen den 7ten des Monats Julius 1817 in der Pfarrkirche zu Kaiserswerth
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