26dert Jahren vorsagen konnte, sehen wir nicht,daß dies wirklich achthundert Jahre nachseinem heiligen Tode in Erfüllung gegangen,und so große Gemeinden der alten Boruc-tuarier, und Altsachsen aus dem Schooßeder Mutterkirche ausgetreten sind, und Leh-ren angenommen haben, die ihre Vaternicht kannten?Doch wir sind diesem Unglücke entgan-gen. Aber sind wir deswegen ganz sicherDenn gibt es nicht auch unter uns Men-schen, die sich Katholiken nennen, aberWölfe im Schafpelze sind; Menschen, dieuns ganz andere Lehren aufdringen wollen,als Christus, und sein Apostel Suitbert unsgegeben haben; Menschen, die nicht alleindurch ihr freyes und ärgerliches Leben, son-dern auch durch ihr freyes Reden und gott-lose Grundsätze, die sie immer im Mundeführen, die Frommen ärgern, und dieSchwachen zu verführen suchen; Menschen,welche, da ihre Laster es ihnen wunschens-werth machen, daß es keinen Richter, keineHoͤlle, keine ſo heilige Religion gäbe, diePosaune des Unglaubens uberall ertonenlassen; Menschen, welche, damit ihre Lastersie nicht brandmarken mögen, in der Mehr-zahl ihrer Anhänger eine Decke ihrer Schan-de
Druckschrift
Zweyte Rede bey dem eilfhundertjährigen Jubelfeste des heiligen Bischofs Suitbertus, Apsotels hiesiger Gegend und der benachbarten Länder : vorgetragen den 7ten des Monats Julius 1817 in der Pfarrkirche zu Kaiserswerth
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